Neun Verletzte bei Armeeübung im Solothurn
Beim Manöver «Conex 26» verunfallte ein gepanzerter Militärtransporter im Kanton Solothurn – neun Verletzte wurden in Spitäler gebracht.

Ein Militärunfall im Kanton Solothurn forderte am Donnerstagvormittag neun Verletzte. Ein gepanzertes Fahrzeug des Infanterie-Bataillons 20 kam dabei von der Strasse ab.
Wie das «SRF» berichtet, ereignete sich der Unfall auf der Strecke zwischen Challhöchi und Ifenthal. Die Alarmmeldung ging um 10:47 Uhr bei der Einsatzzentrale ein.
Das Geschützte Mannschaftstransportfahrzeug (GMTF) kippte in Richtung Ifenthal aus unbekannten Gründen auf die Seite. Weitere Fahrzeuge waren laut dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung (VBS) nicht am Unfall beteiligt.
Neun Verletzte: Sieben mittelschwer, zwei leicht
Armeesprecher Stefan Hofer bestätigte gegenüber Keystone-SDA, dass es neun Verletzte gab. Wie «swissinfo.ch» berichtet, erlitten sieben Armeeangehörige mittelschwere und zwei weitere leichte Verletzungen.
Alle Verletzten wurden zur medizinischen Betreuung in verschiedene Spitäler gebracht. Zwei Rettungshelikopter der Rega, einer aus Basel und einer aus Bern-Belp, waren im Einsatz, wie das «SRF» festhält.
Die Angehörigen der Verletzten sowie die Truppe werden bei Bedarf psychologisch betreut. Das hält das VBS in seiner offiziellen Mitteilung fest.
Übung «Conex 26» und laufende Untersuchung
Das Infanterie-Bataillon 20 befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Wiederholungskurs. Laut dem VBS nahm es dabei an der Übung «Conex 26» teil.

An dem Unfall waren keine weiteren Fahrzeuge beteiligt. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eingeleitet.
Die genauen Unfallursachen sind bislang noch nicht bekannt.








