Nach Tief: Das Schweizer Holz ist deutlich teurer geworden

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Achterbahnfahrt für die Schweizer Holzindustrie: Nach einem historischen Tief zu Beginn des Jahres 2021 sind die Preise in der zweiten Hälfte angestiegen.

    Holz
    Holz gehört neben Metallen, Mineralien und Kunststoffen zu jenen Rohstoffen, die aktuell besonders teuer sind. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für Holz können Schweizer Waldbesitzer nach Tiefpreisen nun wieder mehr verlangen.
    • Die Preise sind in der zweiten Hälfte von 2021 merklich angestiegen.

    Gute Nachrichten für Schweizer Waldbesitzer: Die Preise für Schweizer Rund- und Schnittholz sind in der zweiten Jahreshälfte 2021 deutlich angestiegen. Und dies nachdem noch zu Beginn des Jahres historische Tiefstpreise erreicht wurden. Die Schweizer Preise folgten damit der Entwicklung auf den internationalen Holzmärkten.

    Im ersten Halbjahr sei es hierzulande aber erst zu einem leichten Anstieg gekommen, weil noch bestehende Lieferverträge erfüllt werden mussten. Dies heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der Waldbesitzervereinigung Wald Schweiz und dem Sägereiverband Holzindustrie Schweiz vom Mittwoch.

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    Die Preise für Schweizer Rund- und Schnittholz sind angestiegen. - Keystone

    Es kann wieder kostendeckend gearbeitet werden

    Aktuell lägen die Preise für Fichten-Stammholz der besten Qualität ein Fünftel bis gut ein Drittel über jenen des Herbsts 2020. Beim Tannen-Stammholz betrage die Preissteigerung zwölf bis knapp 25 Prozent. Bei Fichten- und Tannenholz von schlechterer Qualität habe es noch deutlich stärkere Anstiege gegeben, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Betrachte man den gesamten Fichten- und Tannen-Stammholz-Mix, habe denn auch insgesamt ein Anstieg des Preisindexes um 34,2 Prozent resultiert.

    Die beiden Verbände relativieren den Preisanstieg jedoch: Dieser folge auf einen starken Preiszerfall in den vergangenen Jahren. Nun sei denn auch erst wieder das Preisniveau von 2014 erreicht worden. Mit den aktuellen Preisen sei vielerorts aber zumindest wieder eine kostendeckende Bewirtschaftung der Schweizer Wälder möglich, heisst es.

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