Nach Kritik: Insel entlässt Direktionspräsident Uwe E. Jocham

    Redaktion
    Redaktion

    Bern,

    Der Chef der Berner Inselgruppe, Uwe E. Jocham, muss gehen. Das gibt der Verwaltungsrat am Donnerstag in einer Medienmitteilung bekannt.

    Berner Inselspital
    Das Berner Inselspital. - Keystone

    «Die Mitte-Fraktion nimmt die Abgänge des Direktionspräsident der Insel Gruppe, Dr. Uwe E. Jocham sowie des Direktors Medizin, Dr. Urs P. Mosimann, zur Kenntnis», heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstagnachmittag. Der Verwaltungsrat zieht somit die Konsequenz aus der immer stärker werdenden Kritik der letzten Monate.

    Für Mitte-Co-Präsidentin und Gesundheitspolitikerin Sibyl Eigenmann ist klar: «Es war spürbar, dass die Kritik an der Insel-Leitung kaum mehr ohne personelle Konsequenzen bleiben konnte».

    Mit dem Wechsel des Direktionspräsidenten sowie des Direktors Medizin ist der Weg nun frei für neue, vertrauensbildende Schritte. «Das Inselspital und die Insel-Gruppe ist für den ganzen Kanton Bern von immenser Bedeutung. Neben den alltäglichen und auch anstehenden Herausforderungen haben interne Friktionen keinen Platz. Solche Personalfragen wirken sich immer negativ auf das Image der Gruppe und seine Attraktivität als Arbeitgeberin aus» so Eigenmann. Die neue Führung kann und muss nun Handlungen vornehmen, damit das Vertrauen wiederhergestellt werden kann.

    Mehr Infos und Updates folgen in Kürze!

    Kommentare

    User #4078 (nicht angemeldet)

    Hoffentlich wird dann bald wieder zum Wohle der Patienten und nicht für die Finanzen entschieden. So kannten es die Patienten der Insel noch lange Zeit nachdem in anderen Spitälern ( z.B. USZ) schon längst Druck in Richtung kostspieligen Eingriffen und OPs gemacht wurde.

    Funny Bunny

    Carrell warnte früh genug vor den Vorfällen, leider wurde da nicht reagiert

    Weiterlesen

    Blocher
    1'544 Interaktionen
    Neutralität
    Ernährung
    267 Interaktionen
    Ernährung

    MEHR AUS STADT BERN

    3 Interaktionen
    Für 12,46 Millionen
    Schulzimmer
    Nein zu Bildungsinitiative