Insgesamt hat die Mütter- und Väterberatung schweizweit 344'440 Beratungen für 52'975 Familien durchgeführt.
Mütter Väter Beratung
Die Mütter- und Väterberatung hilft Ihnen bei Fragen zu ihrem Kind. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • 36 Prozent der Beratungen erfolgten Corona-bedingt per Telefon.
  • Die Hausbesuche beliefen sich auf 18 Prozent.

Die Mütter- und Väterberatung hat im Jahr 2020 schweizweit 344'440 Beratungen für 52'975 Familien erbracht. Aufgrund von Corona erfolgten deutlich mehr Beratungen – insgesamt 36 Prozent – am Telefon, wie die Beratung am Mittwoch mitteilte. Die Hausbesuche beliefen sich auf 18 Prozent.

Diese seien trotz Corona-Einschränkungen konstant geblieben. Gerade in Krisensituationen sei die «aufsuchende Beratungsarbeit» zentral, schrieb die Mütter- und Väterberatung (MVB) in einer Mitteilung. Mit 41 Prozent fanden die meisten Beratungen jedoch in den Beratungsstellen selbst statt. In fünf Prozent der Fälle erfolgte der Austausch per SMS, E-Mail oder Chat.

Die Pandemie bleibe für viele Familien mit kleinen Kindern sehr herausfordernd und führe auch zu Überforderung und Isolation. Die MVB habe die Familien 2020 deshalb noch vermehrt proaktiv kontaktiert, schreibt sie.

86 Prozent der Familien aktiv kontaktiert

Insgesamt kontaktierte die MVB 86 Prozent der Familien aktiv und informierte über ihr Angebot. 57 Prozent der Familien nahmen im ersten Lebensjahr des Kindes mindestens eine Beratung in Anspruch. Die Beratungsstellen unterstützen mit ihrer Arbeit anderer Dienste des Gesundheits- und Sozialsystems.

Mit ihrer Statistik 2020 liefert der Schweizerische Fachverband Mütter- und Väterberatung erstmals Zahlen und Fakten zum Angebot aus der ganzen Schweiz.

Für Familien mit Kinder bis zum fünften Geburtstag ist die MVB eine zentrale Anlaufstelle, ein niederschwelliges und flächendeckendes Angebot der frühkindlichen Gesundheitsförderung und Prävention. In den beratenen Familien lebten insgesamt 95'484 Kinder.

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