Mit Leuchten, Banknoten und Digitalem den Grand Prix Design geholt
Das Bundesamt für Kultur zeichnet das Design- und Architekturstudio Atelier Oï, die Grafikerin Ursula Hiestand und die Designerin und Forscherin Simone C Niquille mit dem Schweizer Grand Prix Design 2026 aus. Die Auszeichnung ist mit je 40'000 Franken dotiert.

Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond gründeten 1991 das Atelier Oï. Bekannt wurde es mit Arbeiten für die Expo.02 oder mit Leuchtentwürfen für den italienischen Hersteller Foscarini, wie das BAK am Donnerstag mitteilte. Es befindet sich in La Neuveville.
Die Zürcher Grafikerin Ursula Hiestand steht für eine funktionale Gestaltung. Zu den bekannten Arbeiten von Ursula und Ernst Hiestand, mit dem sie ihr Atelier bis 1980 gemeinsam führte, zählen das Corporate Design der Warenhauskette ABM oder die Gestaltung der 6. Serie der Schweizer Banknoten (1976-2000).
Simone C Niquille erkundet auf den Einfluss digitaler Werkzeuge auf unser heutiges Leben. Ihre Arbeiten umfassen Video‐Installationen, Forschungsprojekte, Texte und Lehrformate.
Die Preise werden am 15. Juni in Basel verliehen.






