Inflation

    Mieten steigen im letzten Jahr deutlich stärker als Inflation

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die Angebotsmieten in der Schweiz sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen – besonders in der Ost- und Zentralschweiz.

    Mieten
    Die Angebotsmieten steigen vielerorts weiter – am teuersten bleibt das Wohnen in Zürich und seinem Umfeld. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schweizweit erhöhten sich die Angebotsmieten zwischen Juli 2024 und Juni 2025 um 2,4%.
    • Den stärksten Anstieg verzeichneten die Ost- und Zentralschweiz (+2,9 %).
    • Zürich bleibt mit durchschnittlich 2418 Franken pro Monat die teuerste Region.

    Die Angebotsmieten für Wohnungen in der Schweiz sind im Verlauf des letzten Jahres klar gestiegen. Neben der Stadt Zürich kostete das wohnen vor allem in der Ost- und Zentralschweiz mehr.

    Zwischen Juli 2024 und Juni 2025 sind Mietwohnungen laut dem Immobilienportal Newhome im Durchschnitt um 2,4 Prozent teurer geworden. Ein Wert, der deutlich über der Inflationsrate von 1,1 Prozent liegt.

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    Besonders stark fiel der Anstieg aber nicht in Zürich aus, sondern in der Ost- und Zentralschweiz. Dort kletterten die Mieten jeweils um 2,9 Prozent.

    Überraschend «moderat» habe sich derweil die Region Zürich entwickelt. Mit einem Plus von «nur» 2,1 Prozent. Im Tessin gingen die Mieten sogar um 5,6 Prozent zurück.

    Zürich bleibt das teuerste Pflaster der Schweiz

    In absoluten Zahlen zeigt sich wenig überraschend, dass Zürich das teuerste Pflaster der Schweiz bleibt. Über alle untersuchten Mieten hinweg betrug die durchschnittliche Miete in der Limmatstadt 2418 Franken pro Monat. In dieser Region wurden laut Newhome knapp 50'000 Wohnungen ausgeschrieben und in der Studie analysiert.

    Am teuersten in der Region fielen dabei Mietwohnungen in Gemeinden wie Rüschlikon und Kilchberg auf. Dort betragen die Angebotsnettomieten im Median knapp 4000 Franken.

    Am günstigsten wohnt es sich derweil in Orten wie Moutier, Tavannes oder Saint-Imier im Berner Jura. Dort sind im Schnitt pro Monat rund 900 Franken fällig.

    Angebotsmieten auch in Zürich am Höchsten

    Auch beim Vergleich von durchschnittlichen Angebotsnetto- und Bestandsnettomieten belegt Zürich einen «Spitzenplatz». Zwar liegen laut Newhome in allen Regionen die Angebotsmieten für neue Mietverträge «spürbar» über den Bestandsmieten laufender Mietverhältnisse.

    Besonders ausgeprägt sei diese Differenz aber in Zürich. Hier lägen die Angebotsmieten fast 700 Franken höher. Verantwortlich dafür sei vor allem die tiefe Leerstandsquote.

    Referenzzinssatz
    Die Mieten in der Schweiz stiegen im letzten Jahr deutlich stärker als Inflation. - dpa-infocom GmbH

    Schweizweit sei diese seit 2020 von damals 1,72 Prozent kontinuierlich zurückgegangen. Im Jahr 2024 lag sich noch bei 1,08 Prozent. In Zürich betrug dieser Wert 0,56 Prozent – die landesweit tiefste Leerstandsquote.

    Kommentare

    User #6263 (nicht angemeldet)

    Schon praktisch, dass die grössten Kostenblöcke für Normalverdiener nicht zur Inflationsberechnung beitragen. Ein Schelm, wer.

    User #1878 (nicht angemeldet)

    Solange die 246 Leute überall in den Verwaltungs Räten Sitzen. Versicherungen, Immobilien, Banken, Medizin, Gesundheit usw, ändert sich nichts. Den die wollen jeden Monat auch ihren Lohn.

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