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    Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will geregelte Beziehung mit EU

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Laut einer Studie will eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung geregelte Beziehungen zur EU pflegen.

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    Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wünscht sich geregelte Beziehungen mit der EU, so das Ergebnis einer Studie. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wünscht sich geregelte Beziehungen zur EU.
    • Das geht aus der Europabefragung 2025 hervor.
    • Allerdings hat die Zustimmung zu den Bilateralen erstmals seit 2020 abgenommen.

    Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wünscht sich laut der Europabefragung 2025 dauerhaft geregelte Beziehungen zur EU.

    Fast acht von zehn durch das Forschungsinstitut gfs.bern Befragten waren der Meinung, dass die Schweiz starke Beziehungen zur EU braucht, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

    Der gleiche Anteil der Bevölkerung befürwortet die Einführung eines Streitbeilegungsverfahrens. Dies, sollten Konflikte über bestehende Abkommen entstehen.

    Befürwortest du geregelte Beziehungen mit der EU?

    Obwohl die Unterstützung für die bilateralen Abkommen deutlich blieb, sei sich die Bevölkerung der Auswirkungen der Abkommen bewusst. Das teilte der Auftraggeber der Studie, der Verband Interpharma, mit.

    69 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer erwarten demnach, dass die bilateralen Beziehungen den Zugang zu Fachkräften erleichtern.

    Stärkung des Wirtschaftsstandorts

    Auch soll der Wirtschaftsstandort Schweiz durch die Abkommen gestärkt werden, was 64 Prozent der Befragten erwarten. Rund die Hälfte der Befragten zeigt sich zudem unsicher, ob die Abkommen der Schweiz insgesamt mehr Wohlstand bringen.

    Diese unterschiedliche Wahrnehmung verdeutliche, dass es verstärkte Aufklärungs- und Informationsarbeit brauche, insbesondere vonseiten des Bundesrates, teilte Interpharma mit.

    Insgesamt nahm die positive Einschätzung der bilateralen Verträge durch Schweizer Stimmberechtigte im Winter 2025 erstmals ab. Zuvor war die Zustimmung seit 2020 stetig gestiegen.

    Zustimmung zu den Bilateralen ist gesunken

    Derzeit sehe zwar immer noch eine klare Mehrheit von 58 Prozent hauptsächlich Vorteile in den bilateralen Verträgen. Dieser Anteil habe sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch um sechs Prozentpunkte verringert.

    Als nachteilig betrachtet werden die bilateralen Verträge von rund 20 Prozent der Befragten. Das ist ein Prozent mehr als noch im Vorjahr.

    Haben die bilateralen Verträge für die Schweiz Vor- oder Nachteile?

    Dafür wuchs der Anteil der Befragten, die sowohl Vor- als auch Nachteile erkennen. Dies deute auf eine verstärkt ambivalente Haltung der Bevölkerung gegenüber den Bilateralen hin, schrieb gfs.bern.

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    Kommentare

    User #4635 (nicht angemeldet)

    Die Frage: "Wollt ihr geregelte Beziehungen zur EU?" ist völlig irreführend. Natürlich will man geregelte Beziehungen, aber nicht so, wie das der vorliegende "Unterwerfung-Vertrag" vorsieht!

    User #5188 (nicht angemeldet)

    Eine Kompromissbeziehung, die nicht von der EU verwaltet wird – Verwechseln Sie das Konzept nicht. Die EU steht kurz vor dem Zusammenbruch, derzeit klammert man sich nur an den Krieg in der Ukraine, um die schreckliche Wirtschaft voller Bürokratie und Korruption zu vertuschen.

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