Mehrere Unfälle auf der A12 in Freiburg fordern zehn Verletzte
Auf der Autobahn A12 zwischen Rossens und Châtel-St-Denis im Kanton Freiburg hat es am Freitagabend mehrere Unfälle gegeben. Insgesamt waren 19 Fahrzeuge beteiligt. Zehn Personen wurden verletzt, und die Autobahn war über mehrere Stunden gesperrt.

Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Strassenverhältnissen sei es am Freitagabend zu insgesamt fünf separaten Unfällen gekommen, teilte die Kantonspolizei Freiburg am Samstag mit. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen 17.20 Uhr und 22.20 Uhr auf verschiedenen Abschnitten der A12. Neben der Polizei standen Rettungsdienste, die Feuerwehr und der Autobahnunterhalt im Einsatz.
Die Unfallserie begann um 17.20 Uhr auf der Alpenseite bei der Anschlussstelle Bulle. Dort verloren sieben Autofahrer die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Bei diesem Unfall wurden drei Personen verletzt. Nur zehn Minuten später kam es auf der Jura-Seite an derselben Anschlussstelle zu einer weiteren Kollision. Vier Fahrzeuge waren darin verwickelt. Vier Personen erlitten Verletzungen. Deren Fahrzeuge wurden für die Ermittlungen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.
Gegen 20.50 Uhr prallte ein Autofahrer auf der rutschigen Fahrbahn auf der Höhe Bulle gegen einen Polizeiwagen. Das Fahrzeug war zur Absicherung auf dem Standstreifen abgestellt. Eine Polizistin wurde dabei leicht verletzt, musste aber nicht ins Spital gebracht werden. Eine Viertelstunde später verlor ein weiterer Fahrer die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Eine nachfolgende Fahrerin verunfallte an derselben Stelle. Der erste Autofahrer wurde verletzt.
Zum letzten Unfall kam es um 22.20 Uhr zwischen Châtel-St-Denis und Vaulruz. In diese Massenkarambolage waren vier Fahrzeuge involviert. Eine Beifahrerin wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten mussten mehrere Abschnitte der A12 gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die Sperrung dauerte einen Grossteil der Nacht.
Die Situation normalisierte sich gemäss den Angaben am Samstagmorgen gegen 4 Uhr wieder. Die Polizei hat mehrere Untersuchungen zur Klärung der genauen Umstände eingeleitet.










