Max von Moos' Werke im Kunsthaus Zug bleiben rätselhaft

Das Kunsthaus Zug stellt Werke des Schweizer Surrealisten Max von Moos unter dem Titel «Die Aufschlüsselung» aus. Dem Titel zum Trotz, bleiben gewisse Rätsel seiner Kunst ungelöst.

Das Gemälde «Aufschlüsselung» von 1936 leiht der Ausstellung der Werke von Max von Moos im Kunsthaus Zug den Titel.
Das Gemälde «Aufschlüsselung» von 1936 leiht der Ausstellung der Werke von Max von Moos im Kunsthaus Zug den Titel. - Handout Kunsthaus Zug / Jorit Aust Photography

Auch das namensgebende Gemälde «Aufschlüsselung» von 1936 erscheint widersprüchlich. So ist zwar ein Schloss zu sehen, in dem ein Schlüssel steckt, doch die vermeintliche Holztür bleibt versperrt.

Jenes Werk bildet gemäss dem Mediendossier des Kunsthauses Zug den Ausgangspunkt der neuen Ausstellung, die bis am 25. Mai laufen soll. Dank Schenkungen der vergangenen Jahre verfüge das Haus inzwischen über eine grosse Sammlung des Luzerner Künstlers aus all seinen Schaffensphasen.

Die surrealisitischen Bilder malte von Moos ab 1934. Die Ausstellung zeigt zudem zahlreiche Zeichnungen und Selbstporträts. Wie das Kunsthaus Zug schreibt, ist sein Werk oft düster, aber zuweilen überraschend heiter. Dabei entziehe es sich stets einer eindeutigen Lesart. Dies trage zu seiner anhaltenden Faszination bei.

Max von Moos lebte von 1903 bis 1979. Während 40 Jahren arbeitete er als Lehrer und Professor an der damaligen Kunstgewerbeschule Luzern. Das Historische Lexikon der Schweiz nennt ihn einen der bedeutendsten Vertreter des Surrealismus in der Schweiz.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Donald Trump Rutte Nato
58 Interaktionen
«Heidenangst»
besson
689 Interaktionen
So frech!

MEHR AUS ZUG

1 Interaktionen
Neues Institut
1 Interaktionen
Gesetzesänderung