Mann (49) verursacht schweren Verkehrsunfall – 4 Verletzte
Ein 49-jähriger Autolenker hat am Montagnachmittag im Aathal ZH einen schweren Verkehrsunfall verursacht. An allen beteiligten Autos entstand Totalschaden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Im Aathal ZH hat sich am Montagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
- Ein Autofahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit zwei Fahrzeugen.
- Alle am Unfall beteiligten Personen wurden verletzt, an den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Im Aathal, zwischen Wetzikon ZH und Uster ZH, hat sich am Montagnachmittag kurz vor 14:45 Uhr ein schwerer Unfall ereignet. In einer Rechtskurve geriet ein 49-jähriger Autofahrer aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammen.
Wie Ralph Hirt, Mediensprecher der Zürcher Kantonspolizei, gegenüber Nau.ch erklärt, wurden bei der Kollision insgesamt vier Personen verletzt. Der mutmassliche Unfallverursacher kam mit leichten Verletzungen davon.
Ein 63-jähriger Autofahrer erlitt mittelschwere Verletzungen. Der 43-jährige Lenker des zweiten Autos sowie seine 35-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt.
An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Feuerwehr musste «Aathal-Konzept» aktivieren
Warum der 49-Jährige auf die Gegenfahrbahn geraten ist, gibt derzeit noch Rätsel auf. «Die Spuren und die Aufnahmen müssen nun zuerst ausgewertet werden», sagt Hirt. Die Unfallursache wird von der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.
Die Unfallstelle blieb während Stunden abgesperrt. Weil es sich um einen grösseren Einsatz handelte, musste die Feuerwehr das sogenannte «Aathal-Konzept» aktivieren.
Dabei rückten die Feuerwehren Wetzikon-Seegräben, Uster, Pfäffikon und Volketswil gemeinsam aus. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Damit dies funktionierte, standen laut Hirt insgesamt 38 Einsatzkräfte im Einsatz.
Unfall erinnert an letzten Dezember
Erst im vergangenen Dezember war es auf demselben Strassenabschnitt zu einem schweren Unfall gekommen. Damals geriet eine 26-jährige Autofahrerin in einer leichten Kurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Lastwagen.

Für die junge Frau endete der Unfall trotz Rega-Einsatz tödlich. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

















