Lia Rumantscha lanciert digitale Strategie für das Rätoromanische
Die Lia Rumantscha hat eine Strategie zur Stärkung des Rätoromanischen im digitalen Zeitalter veröffentlicht.

Die Lia Rumantscha hat am Mittwoch eine Strategie zur Förderung und Entwicklung des Rätoromanischen in der digitalen Welt veröffentlicht. Der Dachverband der rätoromanischen Sprachverbände will so die vierte Landessprache stärken, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie für die kommenden Generationen lebendig zu erhalten.
Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist die Sammlung und Verwaltung von Sprachdaten, welche die Grundlage für die Entwicklung digitaler Anwendungen wie beispielsweise Übersetzungsprogramme bilden. Wie die Sprachorganisation mitteilte, wird sie die Verwaltung aller Daten übernehmen und diese für Entwickler digitaler Anwendungen zur Verfügung stellen.
Kooperation als Schlüssel zum Erfolg
Die Strategie sieht vor, die Kräfte der rätoromanischen Organisationen und Institutionen zu bündeln. Vorgesehen sind Kooperationsvereinbarungen mit der Fundaziun Medias Rumantschas, dem Dicziunari Rumantsch Grischun und der Radiotelevisiun Svizra Rumantscha.
Das Projekt wurde auch von der Universität Zürich, der Universität Freiburg sowie dem Fachstelle für Mehrsprachigkeit des Kantons Graubünden unterstützt. Die Lia Rumantscha wird für die Koordination zwischen den verschiedenen Partnern sorgen.






