Lage auf dem Wohnungsmarkt verschärft sich trotz Aktionsplan

Keystone-SDA
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Bern,

Der Bund hat 88 Prozent der Massnahmen gegen Wohnungsknappheit umgesetzt oder abgeschlossen. Dennoch verschärft sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt weiter.

Wohnungen
Die Lage auf dem Wohnungsmarkt verschärft sich weiter. - keystone

Zwei Jahre nach der Verabschiedung des Aktionsplans gegen Wohnungsknappheit sei die Lage auf dem Wohnungsmarkt nach wie vor sehr angespannt, teilte das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Donnerstag mit. Gemäss der zweiten Umfrage zum Aktionsplan seien rund drei Viertel der Befragten der Ansicht, dass sich die Lage weiter verschärfe. Die Hälfte der Befragten beurteile den Aktionsplan als relevant.

Mehrere Akteure weisen laut BWO darauf hin, dass sich bisher keine konkreten Verbesserungen feststellen lassen. Sie zeigten sich pessimistisch, was die kommenden Jahre anbelange. Dies beeinträchtige nicht nur die Lebensqualität der Bevölkerung, «sondern auch das reibungslose Funktionieren des Arbeitsmarkts und den gesellschaftlichen Zusammenhalt».

Das Engagement rund um den Aktionsplan vom Bund sei indes gestiegen, so das BWO weiter. Die Auswirkungen der erzielten Fortschritte seien jedoch erst langfristig sichtbar. Bei der Frage, welche Lösungen sinnvoll wären, gingen die Meinungen zudem auseinander. Auf der einen Seite plädierten bestimmte Akteure für eine Anpassung der Rahmenbedingungen, um die Bautätigkeit anzukurbeln. Auf der anderen Seite werde bei den Mietzinserhöhungen und den Leerkündigungen angesetzt.

Der Aktionsplan Wohnungsknappheit wurde 2024 vom Bund vorgestellt. Er empfiehlt 35 Massnahmen, die zu einer nachhaltigen Versorgung mit qualitätsvollem, preisgünstigem und bedarfsgerechtem Wohnraum beitragen sollen. Der Aktionsplan sieht eine jährliche Umfrage vor, die das BWO durchführt .

Kommentare

User #2356 (nicht angemeldet)

Deshalb ist ein JA zur SVP Initiative so wichtig!

User #2954 (nicht angemeldet)

Solange man die Schule mit Container schnell bauen darf aber die Wohnungen nicht, "wächst" die Nachfrage schneller als das Angebot.

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