Kommission will Not-Darlehen für Spitalregion kürzen

Die vorberatende Kommission des St. Galler Kantonsrats will das Not-Darlehen für die von Defiziten geplagte Spitalregion Fürstenland-Toggenburg kürzen. Statt 12,7 Millionen Franken, wie von der Regierung vorgeschlagen, soll es nur 9,7 Millionen geben, um den Spitalbetrieb zu stützen.

Duisburg
Nach dem Vorfall an einer Schule in Duisburg, musste der Rektor in einem Spital behandelt werden. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Kommission will Not-Darlehen für Spitalregion kürzen.

Die Kommission möchte die Übergangsfinanzierung auf die Jahre 2019 und 2020 beschränken, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Die von der Regierung beantragten zusätzlichen drei Millionen Franken für das Jahr 2021 sollen gestrichen werden.

Die Finanzierung für 2021 solle im Rahmen der Weiterentwicklung der Strategie für die Spitalstrukturen geklärt werden, heisst es. Wenn dies zeitlich nicht reiche, müsse die Regierung dem Kantonsrat 2021 einen zusätzlichen Kredit beantragen.

Die Notwendigkeit eines Darlehens wird von der Kommission nicht bestritten. Ohne die finanzielle Unterstützung wäre die Spitalregion Fürstenland-Toggenburg zahlungsunfähig. Der Kantonsrat berät die Vorlage in der kommenden Septembersession.

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