Das Kantonsspital Aarau (KSA) hat für 2021 einen Gewinn von 17,1 Millionen Franken ausgewiesen. Die KSA-Gruppe ist mit dem Ergebnis im Covid-Jahr zufrieden.
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Blick in Richtung Altstadt Aarau. - Aarau - Nau.ch / Chantal Siegenthaler

Die grösste Gesundheitskrise seit mehr als 100 Jahren sei mit mehr als 5500 Mitarbeitenden erfolgreich gemeistert worden, teilte das KSA am Freitag, 22. April 2022, mit. Zur KSA Gruppe gehören das KSA, das Spital Zofingen und das KSA Praxiszentrum beim Bahnhof Aarau.

Corona-bedingte Effekte beeinflussten das vergangene Geschäftsjahr der staatseigenen Spitalgruppe. Dazu zählen die für das Jahr 2020 im 2021 erfolgte Entschädigung der Covid-19-Vorhalteleistungen in der Höhe von 36,5 Millionen Franken sowie die erneuten Mehrkosten und Ertragsausfälle aufgrund der andauernden Pandemie.

Trotz Pandemie gelang dem KSA gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung der Erträge und des Ebitda (Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisation). Insgesamt betrug die Ertragssteigerung unter Ausklammerung der Covid-19-Entschädigung 65,8 Millionen Franken. Die Ebitda-Marge lag bei 8 Prozent. Der Kanton als Eigentümer des KSA erwartet jedoch von seinen Spitälern eine EBITDA-Marge von mindestens 10 Prozent.

Als markant wertet das KSA in seinem Geschäftsbericht den Anstieg des ambulanten Leistungsvolumens. Die Zahl der Taxpunkte stieg um 14,5 Prozent. Diese Zunahme verdeutliche den sich fortsetzenden Trend hin zu ambulanten Eingriffen, heisst es im Bericht.

Die Zahl der stationären Fälle stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 33'741. Am KSA wurden 29'361 Fälle behandelt, was 6,7 Prozent über dem Vorjahreswert liegt. Im Spital Zofingen waren es 4380 Fälle (plus 0,6 Prozent).

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