Kanton St. Gallen erlässt Feuerverbot wegen grosser Waldbrandgefahr

Trotz des Regens der vergangenen Tage bleibt die Waldbrandgefahr im Kanton St. Gallen hoch. Ab Freitag gilt deshalb ein Feuerverbot im Wald und bis 200 Meter von Waldrändern entfernt. Verstösse können mit Bussen geahndet werden.

In den Wäldern des Kantons St. Gallen gilt Waldbrandgefahrenstufe 4 und deshalb ein Feuerverbot. Im Bild Kinder einer Schulklasse in der Nähe der Rudolf Steiner Schule.
In den Wäldern des Kantons St. Gallen gilt Waldbrandgefahrenstufe 4 und deshalb ein Feuerverbot. Im Bild Kinder einer Schulklasse in der Nähe der Rudolf Steiner Schule. - KEYSTONE/GAETAN BALLY

«Trotz des Niederschlags der vergangenen Tage sind die Wälder weiterhin so trocken, dass im ganzen Kanton St. Gallen eine grosse Waldbrandgefahr besteht», schreibt der Kanton St. Gallen am Donnerstag in einer Mitteilung. Die Prognosen für die nächsten Tage deuteten auf weitere warme und trockene Tage hin.

Die Einschätzung der Fachleute des Kantonsforstamtes und der Blaulichtorganisationen sei eindeutig, heisst es weiter. Schon ein kleiner Funke könne grosse und unberechenbare Waldbrände entfachen.

Der Kanton erlässt deshalb ab Freitag, 3. Juli 2026, ab Mitternacht, ein Feuerverbot in Wald und Waldesnähe. Er ruft dazu auf, «keine Feuer im Wald und im Abstand von 200 Metern zum Wald» zu entfachen. Die Feuerverbote seien unbedingt einzuhalten. Auf dem gesamten Kantonsgebiet gilt die Waldbrandgefahrenstufe 4 («grosse Gefahr»).

Verboten ist laut Mitteilung ausserdem, brennende Streichhölzer und Rauchwaren im Wald oder dessen Nähe wegzuwerfen und im ganzen Kantonsgebiet «Himmelslaternen» steigenzulassen. Bei Nichteinhalten drohen Bussen, heisst es weiter.

«Waldbrände können immense Schäden anrichten. Ziel der Massnahmen ist es deshalb, den Ausbruch eines Feuers zu verhindern», schreibt der Kanton weiter. Die Mithilfe der Bevölkerung sei zentral. Zur Information empfiehlt der Kanton die Alertswiss-App fürs Smartphone und die Webseite waldbrandgefahr.sg.ch.

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Kommentare

User #6445 (nicht angemeldet)

Nur der Kanton St.Gallen?

User #6362 (nicht angemeldet)

Jesses Gott! Es wird schwierig, Verursacher zu finden, falls mal etwas brönnt.

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