Kanton Aargau startet Umfrage zum Velofahren im Wald

    Keystone-SDA Regional
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    Mit einer Studie will der Kanton Aargau den Verkehr von Alltagvelos, Mountainbikes und anderen Zweirädern im Wald analysieren.

    Velo im Wald
    Appenzell Innerrhoden berät ein neues Velogesetz mit umstrittenem Verbot für Mountainbiker auf Wanderwegen. (Symbolbild) - pexels

    Der Kanton Aargau hat eine Studie in Auftrag gegeben, um den Verkehr von Alltagsfahrrädern, Mountainbikes und anderen Zweirädern im Wald zu analysieren. Von Oktober bis November führt das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) deshalb eine Umfrage bei Velofahrerinnen und Velofahrern durch.

    Die Ergebnisse aus der Umfrage dienten als Grundlage für Überlegungen zu einem «übergeordneten, naturverträglichen und attraktiven Angebot» zum Velofahren im Wald, teilte das BVU am Freitag mit.

    Das seit 1. Januar 2023 geltende Veloweggesetz des Bundes sehe unter anderem vor, dass Kantone und Gemeinden Velowegnetze für die Freizeit planten und realisierten. Der Kanton sei – analog dem kantonalen Radroutennetz – auch für ein kantonales Freizeitroutennetz zuständig, die Gemeinden für die kommunalen Netze und einzelne Biketrails.

    Mountainbiking und Gravelbiking im Trend

    Trendsportarten wie Mountainbiking und Gravelbiking hätten sich in den letzten Jahren zum Breitensport entwickelt, der zu einem grossen Teil im Wald ausgeübt wird, schreibt das BVU. Dies führe zu Konflikten mit anderen Waldnutzungen, besonders wenn unbefestigte Strecken befahren würden.

    wald
    Wald. (Symbolbild) - keystone

    Unter Federführung der Abteilung Wald des BVU soll die Situationsanalyse bis Ende Februar 2024 aufzeigen, wie viele Personen, wie oft und wo im Aargauer Wald mit dem Mountainbike, dem Gravelbike oder einem anderen Fahrradtypen unterwegs sind.

    Umfrage an Bike-Vereine und Sportgeschäfte

    Dazu werden von Oktober bis November 2023 Velofahrerinnen und Velofaher befragt. Die Umfrage gehe an Bike-Vereine und Sportgeschäfte im ganzen Kanton. Zusätzlich werden im Wald Schilder mit QR-Codes aufgestellt, über die eine Teilnahme per Smartphone möglich ist.

    In einem zweiten Schritt will das BVU das künftige Freizeitroutennetz planen, wobei die Umfrage-Resultate eine wichtige Grundlage seien.

    «Unser Ziel ist es, die Menschen, die mit dem Velo im Wald auf Waldstrassen, Waldwegen sowie Trails unterwegs sind, auf naturverträgliche und attraktive Routen zu lenken», wird Projektleiter Maurus Landolt von der Abteilung Wald zitiert.

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