In Winterthur wird Kunst neu ausgeliehen statt gekauft
Statt Kunstwerke fürs eigene Wohnzimmer für viel Geld zu kaufen, können Winterthurerinnen und Winterthurer neu Werke für die Dauer von bis zu sechs Monaten ausleihen. Dafür genügt eine Bibliotheks-Karte.

Die Artothek startet am Donnerstag mit einer Auswahl von 70 Werken. Im Angebot sind Malerei, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien aus verschiedenen Jahrzehnten, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Ein Ausbau des Angebots sei vorgesehen.
Die Werke, die ausgeliehen werden können, stammen aus dem Inventar der städtischen Kunstsammlung. Es handelt sich unter anderem um Dubletten und Arbeiten unbekannter Künstlerinnen und Künstler.
Ergänzt wird das Angebot durch einige Werke, die einst vom verstorbenen Immobilien-König Bruno Stefanini zusammengesammelt und irgendwo in einem Keller oder Estrich gelagert wurden. Alle Werke seien aber professionell restauriert und neu gerahmt.
Eine Artothek gibt es bereits in Wetzikon. Auch dort ist die Kunst-Ausleihe an die Bibliothek angegliedert.










