Im Wingsuit: Österreicher fliegt über Jungfrau und knackt Rekorde

    Nikolaus Führmann
    Nikolaus Führmann

    Zürich,

    Der Österreicher Peter Salzmann hat im Wingsuit einen spektakulären Flug über die Jungfrau absolviert. Dabei stellte er mehrere neue Rekorde auf.

    Wingsuit Jungfrau
    Der Extremsportler Peter Salzmann stellte mit seinem Flug im Wingsuit über die Jungfrau gleich mehrere Rekorde auf. - YouTube/@SA Sports Press

    Der österreichische Extremsportler Peter Salzmann hat einen beeindruckenden Wingsuit-Flug über die Schweizer Jungfrau absolviert. Wie «Euronews» berichtet, brach er dabei gleich mehrere Rekorde.

    Schnellster je gemessener Wingsuit-Flug

    Salzmann sprang aus einer Höhe von 4'158 Metern vom Jungfraujoch. Während seines Fluges erreichte er eine Geschwindigkeit von 315 km/h.

    Der Extremsportler Peter Salzmann flog im Wingsuit über die Jungfrau.

    Dies ist laut «Euronews» die höchste jemals gemessene Geschwindigkeit bei einem Flug im Wingsuit. Salzmann legte eine Strecke von 7,7 Kilometern zurück.

    Der Flug dauerte insgesamt 3 Minuten und 20 Sekunden und stellte damit einen neuen Rekord für die längste Flugzeit auf. Salzmann landete sicher in Grindelwald.

    Fliegen im Wingsuit: Gefährlicher Extremsport

    Das Fliegen mit dem Wingsuit gilt als spektakulärer, aber auch sehr gefährlicher Sport. Wie die «Tagesschau» berichtet, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen, unter anderem, weil die Flieger extreme Geschwindigkeiten erreichen.

    Wingsuit Flug Extremsport Berge
    Immer wieder enden Flüge im Wingsuit tödlich. (Symbolbild) - Keystone

    Bei Problemen mit dem Fallschirm gibt es laut «ISPO» kaum eine Chance zu überleben. Seit 1981 verzeichnet die Todesliste der Basejumper über 300 Einträge, viele davon waren mit einem Wingsuit unterwegs.

    Sprung von «Top of Europe»

    Das Jungfraujoch wird auch «Top of Europe» genannt und liegt auf 3'454 Metern über Meer. Die beliebte Touristenattraktion verbindet die Berge Mönch und Jungfrau.

    Jährlich besuchen über eine Million Menschen das Weltkulturerbe. Die Aussicht reicht bei gutem Wetter bis nach Deutschland.

    Kommentare

    User #1487 (nicht angemeldet)

    Soll man das jetzt bewundern? Wer das Geschenk seines Lebens auf diese Weise und mit Absicht in höchste Gefahr bringt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Dass man Dreck wegwirft, begreift jeder Mensch, dass man sein Leben wegwirft, für ein paar Sekunden und einige Klicks, das ist einfach unfassbar.

    User #4472 (nicht angemeldet)

    Extrem Sportler leben nicht so lange

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