Im Kanton Zürich: Zahl der Unfälle in Trams und Bussen verdreifacht
Jede dritte Person, die sich in einem Tram oder Bus in der Schweiz verletzt, ist mittlerweile im Kanton Zürich unterwegs.

Das Wichtigste in Kürze
- Seit 2014 hat sich die Zahl der Unfälle in Bussen und Trams im Kanton Zürich verdreifacht.
- Dabei verunfallen Frauen deutlich häufiger als Männer.
Immer wieder kommt es im Kanton Zürich zu Unfällen mit Trams oder Bussen. Erst vor einem Monat kollidierte ein 63-jähriger Velofahrer in Birmensdorf ZH mit einem Linienbus und kam dabei ums Leben.
Doch auch innerhalb der ÖV-Fahrzeuge nehmen die Unfälle im Kanton Zürich zu. Die Zahl hat sich laut «Tages-Anzeiger» seit 2014 nämlich verdreifacht. Mittlerweile ist jede dritte Person, die sich in einem Tram oder Bus in der Schweiz verletzt, im Kanton Zürich unterwegs, wie die Zeitung schreibt.
In ÖV-Fahrzeugen verunfallen Frauen häufiger als Männer
Vor zehn Jahren sei es noch jede fünfte Person gewesen. Die Redaktion hat sämtliche Unfälle mit Trams, Bussen und Trolleybussen im Kanton seit 2014 ausgewertet.
Ein Grund für den Anstieg sei, dass der Kanton Zürich über das dichteste ÖV-Netz der Schweiz verfüge. Zudem teilten sich in der Stadt viele Fahrzeuge dieselbe Fahrspur.
Die meisten Menschen würden im Innern eines Fahrzeuges verletzt und oft nur leicht. Interessant dabei: Der Zeitung zufolge verunfallen Frauen deutlich häufiger als Männer. So würden sie doppelt so häufig im Innern der ÖV-Fahrzeuge stürzen als Männer.








