Feuerwehr

Glutnester halten Konstanzer Feuerwehr weiter auf Trab

Nach dem verheerenden Brand in der Altstadt von Konstanz kämpft die Feuerwehr weiterhin mit Glutnestern.

Die Feuerwehr- und die Polizeinotrufe sind wieder erreichbar. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild
Nach dem verheerenden Brand in der Altstadt von Konstanz kämpft die Feuerwehr weiterhin mit Glutnestern. (Symbolbild) - dpa-infocom GmbH

Die Feuerwehr hat auch einen Tag nach dem Brand in der Altstadt von Konstanz D mit Glutnestern zu kämpfen. Solche finden sich gemäss der Stadtverwaltung weiterhin im zweiten und dritten Obergeschoss des betroffenen Wohn- und Geschäftshauses. Zudem habe eine Firma mit Sicherungs- und Abbrucharbeiten am Gebäude begonnen.

Die Giebelfront am Haus muss gesichert werden, wie die Stadtverwaltung am Freitag in einer Mitteilung schrieb. «Wenn die Sicherung der Giebel erfolgreich abgeschlossen werden konnte, können die aktuell aus Sicherheitsgründen gesperrten Gebäude direkt gegenüber in der Zollernstrasse wieder bewohnt werden.» Der hintere Teil des Gebäudes sei jedoch nicht mehr zu retten und müsse abgebrochen werden.

Sieben Verletzte bei Rettungsaktion

Die Feuerwehr wurde am Donnerstag in den frühen Morgenstunden über den Brand in der Altstadt informiert. 14 Bewohner seien aus dem Gebäude gerettet worden, schrieb die Feuerwehr Konstanz am Donnerstagabend in einer Mitteilung.

Sieben Personen seien leicht verletzt worden, darunter fünf Feuerwehrleute. Das Feuer habe auch auf weitere Gebäude übergegriffen. An der Bekämpfung des Brandes waren auch Einsatzkräfte von Kreuzlingen TG und Tägerwilen TG beteiligt.

Unterbringung der Evakuierten

Stand Freitagnachmittag waren bei der Polizei keine Meldungen über weitere Verletzten mehr eingegangen, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Konstanz auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner seien zuerst in das Konzilgebäude Konstanz gebracht worden.

Die Stadt suche nun nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für die Betroffenen. Die Schadenssumme könne noch nicht beziffert werden, bewege sich jedoch sicherlich im siebenstelligen Bereich, so die Polizeisprecherin weiter.

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