Gemeinde öffnet Zugang zu einzelnen Gefahrenzonen in Schwanden GL

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    Glarus,

    In Schwanden GL hat die Gemeinde einen Zugang zu einzelnen Gefahrenzonen eröffnet. Einige Bewohner dürfen wieder in ihre Häuser zurück.

    Schwanden Erdrutsche
    Schwanden GL wurde von mehreren Hangrutschen getroffen. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Samstag dürfen Bewohner einzelner Zonen von Schwanden GL zurück in ihre Häuser.
    • Bisher durften sie nur zeitweise nach Hause zurückkehren.
    • Gut 30 Personen müssen sich aber noch gedulden.

    Die Bewohnerinnen und Bewohner einzelner Zonen rund um das verschüttete Gebiet in Schwanden GL dürfen am Samstag wieder ohne Einschränkungen in ihre Häuser zurück. Die gut 30 Menschen aus den beschädigten Gebäuden in der Sperrzone müssen sich jedoch weiter gedulden. Sie konnten seit den verheerenden Erdrutschen Ende August nicht mehr nach Hause.

    Bisher durften einzelne Einwohnerinnen und Einwohner aus den umliegenden Gefahrenzonen zeitweise in ihre Häuser.

    Schwanden GL: Einzelne Gebiete wieder offen

    Ab Samstag sind einzelne Gebiete davon ohne Einschränkungen wieder offen, wie die Gemeinde Glarus Süd am Freitag mitteilte. Ein weiteres Gebiet könne per 14. Oktober geöffnet werden. Die Zonen befinden sich rechts, links und unterhalb des verschütteten Gebiets.

    In der roten Sperrzone zerstörten Ende August zwei Erdrutsche ein halbes Dutzend Gebäude, weitere wurden beschädigt. Für die rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner dieser Gebäude gilt seitdem ein Zutrittsverbot. Verstösse würden strafrechtlich verfolgt, schrieb die Gemeinde.

    Nach wie vor drohen im Anrissgebiet «Wagenrunse» 60'000 Kubikmeter Material in die Tiefe zu rutschen – doppelt so viel Erdmasse wie bereits heruntergekommen ist. Wann, ob und wie dies geschehen könnte, sei nicht absehbar, hiess es.

    Rote Zone bleibt gesperrt

    Wenn im schlimmsten Fall alles auf einmal herunterkäme, würde der Fluss Sernf gestaut. Die Gemeinde sei auf dieses Szenario vorbereitet. Die rote Zone bleibt deshalb bis auf weiteres gesperrt.

    Eine Ausnahme bilden die Mitarbeitenden der Gemeinde, die am Rand der roten Zone arbeiten müssen, damit die Menschen in der gelben Zone wieder Wasser, Strom und Gas zur Verfügung haben. Der Zutritt erfolge unter Einhaltung «strengster Sicherheitsvorkehrungen». Verschlechtere sich die Situation, drohe in allen Zonen wieder eine Evakuierung, teilte die Gemeinde mit. Die Betroffenen müssten deshalb jederzeit übers Handy erreichbar bleiben.

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