Gemeinde Kandersteg montiert Zaun am Öschibach

Die Gemeinde Kandersteg lässt am rechten Ufer des Öschibachs einen Zaun montieren. Grund dafür ist, dass sich während der Sperrung des Oeschiwalds mehrmals Personen im Bachbett aufhielten.

Die Flanke des Spitze Stei ob Kandersteg ist instabil, weshalb es dort Sperrgebiete gibt.
Die Flanke des Spitze Stei ob Kandersteg ist instabil, weshalb es dort Sperrgebiete gibt. - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Die Gemeinde sah sich deshalb veranlasst, «weitere Sicherheitsmassnahmen zu treffen», wie sie am Freitag in einem Communiqué schrieb.

Der Öschibach und der Oeschiwald liegen im Gebiet Spitze Stei. Das Gelände ist in Bewegung und wird mit Messgeräten überwacht. Deshalb gibt es dort gewisse Sperrgebiete. Im Hinblick auf die Wetterbesserung am kommenden Wochenende wurde die Sperrung am Freitag aufgehoben.

Die Bewegungsraten der Rutschung liegen derzeit unter dem langjährigen Durchschnitt für die Jahreszeit, hiess es in der Mitteilung weiter. Das Risiko für grosse Murgänge sei derzeit «eher weniger hoch» als in den Vorjahren.

Wie die Gemeinde schrieb, läuft die aktuelle temporäre Gefährdungskarte des Perimeters Ende Jahr aus. Die revidierte Gefahrenkarte sei planmässig in Arbeit. Mitte Sommer sollen den zuständigen kantonalen und kommunalen Behörden sowie der Begleitgruppe erste Resultate vorliegen.

Kommentare

User #3854 (nicht angemeldet)

Langsam fühl ich mich hier wie im Zoo!

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