Jagd

    Fünf Wölfe im Wallis seit Beginn der Jagd abgeschossen

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    Sion,

    Die Zahl der Wölfe im Wallis soll in den kommenden Wochen stark dezimiert werden. Die ersten fünf Tiere wurden bereits geschossen.

    Im Wallis haben Wildhüter und Jäger seit Beginn der Jagd am 1. Dezember fünf Wölfe abgeschossen. (Archivbild)
    Im Wallis haben Wildhüter und Jäger seit Beginn der Jagd am 1. Dezember fünf Wölfe abgeschossen. (Archivbild) - sda - Keystone/MARCO SCHMIDT

    Das Wallis kommt voran bei der geplanten Entfernung von insgesamt sieben Wolfsrudeln. Seit Beginn der Jagd auf das Raubtier haben Wildhüter und Jäger im Bergkanton innert sechs Tagen fünf Wölfe abgeschossen.

    Unter anderem wurden drei Jungwölfe aus dem Augstbord-Rudel innerhalb des erlaubten Perimeters erlegt. Dies zeigt die Website des Kantons, auf der die Zählung der getöteten Tiere veröffentlicht wird.

    Rund ein Drittel der Wölfe darf geschossen werden

    Demnach wurden zwei dieser Wölfe von der Wildhut geschossen. Den dritten erlegte ein Jäger, der auf der Jagd nach Füchsen war. Ebenfalls erlegt wurden ein erwachsener Wolf aus dem Nanz-Rudel und ein junger Wolf aus dem Rudel des Val d'Hérens.

    Das Wallis hat vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) die Bewilligung für die vollständige Entnahme von sieben Rudeln erhalten. Dies entspricht ungefähr 34 Wölfen aus einer geschätzten Population von 90 bis 120 Tieren.

    Regulierungsperimeter haben sich verändert

    Die Jagdzeit dauert von Anfang Dezember bis Ende Januar. Die Walliser Behörden räumten allerdings ein, dass die geplante Zahl bis zu diesem Zeitpunkt kaum erreicht werden dürfte.

    Dass die Regulierung des Wolfs aus Sicht der Wildhüter und Jäger nun so erfolgreich angelaufen ist, erklärt der Chef der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere mit den grösseren Abschussperimetern im Vergleich zu den bisherigen Regulierungsmassnahmen.

    «Die im Rahmen der Wolfsjagd erlaubten Regulierungsperimeter sind bei sieben Rudeln viel grösser als der erlaubte Umkreis, um einen schadenstiftenden Einzelwolf zu entnehmen», sagte Nicolas Bourquin am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

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