25-jährige Frau stirbt nach Motorrad-Crash auf der A4

Redaktion
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Region Zug,

Auf der A4 bei Lindencham ist eine 25-jährige Mitfahrerin nach einem Unfall gestorben. Der Motorradlenker wurde schwer verletzt.

zug
Die Zuger Polizei sucht im Zugersee nach einem Mann. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf der A4 bei Cham starb eine 25-jährige Mitfahrerin nach einem Motorradunfall.
  • Der 25-jährige Lenker wurde erheblich verletzt per Rega ins Spital geflogen.
  • Laut Polizei prallte das Motorrad bei dichtem Verkehr ins Heck eines Autos.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A4 bei Cham ist eine 25-jährige Frau ums Leben gekommen. Sie erlag im Spital ihren schweren Verletzungen.

Der 25-jährige Motorradlenker wurde erheblich verletzt und mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch kurz vor 17 Uhr zwischen der Blegikurve und der Verzweigung Lindencham in Fahrtrichtung Luzern.

Motorrad kracht ins Stau-Ende

Nach Angaben der Zuger Polizei musste eine 57-jährige Autofahrerin wegen des dichten Verkehrs stark abbremsen. Der nachfolgende Motorradlenker prallte in das Heck des Autos.

Durch die Kollision wurden der Lenker und seine Mitfahrerin vom Motorrad geschleudert. Der Mann wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug mit erheblichen Verletzungen ausgeflogen.

Die 25-jährige Mitfahrerin musste noch auf der Unfallstelle reanimiert werden. Sie wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital gebracht, wo sie später starb.

Die Autofahrerin blieb unverletzt. Für die Betreuung der betroffenen Personen wurde das Care-Team des Kantons Zug aufgeboten.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Spurensicherung erfolgte durch den Kriminaltechnischen Dienst und die Verkehrspolizei der Zuger Polizei. Auch ein Drohnenpilot stand im Einsatz.

Zudem ordnete die Staatsanwaltschaft bei beiden Fahrzeuglenkenden Blut- und Urinproben an. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Wegen der Rettungsarbeiten musste die A4 im Bereich Blegi vorübergehend gesperrt werden.

Anschliessend war die Fahrbahn während rund zwei Stunden nur einspurig befahrbar. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Kommentare

User #6130 (nicht angemeldet)

Tragisch, jeder Verkehrstote ist zuviel. Als passionierter Motorradfahrer ist ein vorausschauendes fahren und genügend Abstand ein muss. Auch sollten Autobahnfahrten gemieden werden, oder auch mit genügend Abstand und vernüftigem Tempo.

Chrigel.B

Hätte es wie in Zürich Velorouten wie von Stadträtin Brander durchgesetzt, hätte das verhindert werden können

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