Flüchtlingshilfe fordert Schutz für ukrainische Flüchtlinge

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    Bern,

    Ukrainischen Kriegsflüchtlingen soll ein rascher und barrierefreier Schutz gewährt werden, fordert das Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH).

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    Flüchtlinge aus der Ukraine kommen am Sonntag am Grenzübergang Medyka in Polen an. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Flüchtlingshilfe fordert einen raschen Schutz für ukrainische Kriegsflüchtlinge.
    • Es brauche eine solidarische Teilung der Verantwortung der europäischen Staaten.

    Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) fordert einen raschen und barrierefreien Schutz für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Es brauche eine solidarische Teilung der Verantwortung der europäischen Staaten und der Schweiz mit den Erstaufnahmeländern.

    Ukrainischen Staatsangehörigen soll umgehend die visumsfreie Einreise in die Schweiz erlaubt werden, auch ohne biometrischen Reisepass, fordert die SFH in einer Mitteilung vom Montag.

    Zudem müsse der Bundesrat Ukrainerinnen und Ukrainern nach Ablauf der 90 Tage legalen Aufenthalts im Schengen-Raum einen vorübergehenden Schutz gewähren.

    SFH fordert Aufnahme mittels Schutzstatus S

    Die SFH fordert dazu eine unbürokratische Aufnahme mittels Schutzstatus S. Dieser rechtliche Status sei eigens eingeführt worden, um bei Massenfluchtsituationen angemessen, schnell und pragmatisch reagieren zu können. Bisher sei dieser Status jedoch noch nie zum Einsatz gekommen. Der S-Ausweis berechtigt zum vorübergehenden Aufenthalt in der Schweiz.

    Für die SFH ist zentral, dass es trotz vorübergehendem Schutz möglich sein muss, ein Asylgesuch zu stellen. Damit werde sichergestellt, dass Menschen die bedroht seien, auch einen langfristigen Schutz erhalten können. Aus Sicht der SFH muss sich die Schweiz zudem an den humanitären Massnahmen der EU beteiligen und Soforthilfe vor Ort leisten.

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