Erste alpine Gross-Solaranlage im Kanton Bern erhält Bewilligung

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Das Regierungsstatthalteramt Frutigen-Niedersimmental hat die Genehmigung für die erste grosse alpine Solarstromanlage im Kanton Bern erteilt.

    Solarzellen
    Eine alpine Solaranlage. (Symbolbild) - sda

    Das Regierungsstatthalteramt Frutigen-Niedersimmental hat die erste alpine Grossanlage für Solarstrom im Kanton Bern bewilligt. Die Anlage soll auf der Alp Morgeten im Simmental entstehen.

    Gegen das Baugesuch waren vier Einsprachen von Umweltschutzverbänden eingegangen. Diesen leistete Statthalterin Ariane Nottaris keine Folge, wie sie am Freitag mitteilte.

    Die für die Solaranlage nötigen elektrischen Anschlussleitungen sind in einem separaten Verfahren des Bundes zu genehmigen. Mit dem Bau auf Morgeten darf die Bauherrschaft erst beginnen, wenn der Bund die Anschlussleitungen genehmigt hat.

    Die Baubewilligung ist noch nicht rechtskräftig. Dagegen kann innert eines Monats beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben werden.

    Kommentare

    User #2319 (nicht angemeldet)

    Anbei zur Erinnerung: In den 47 Jahren ihres Betrieb des AKW Mühleberg hat die Anlage rund 130 Milliarden Kilowattstunden produziert, etwa so viel, dass der heutige Verbrauch der Stadt Bern 100 Jahre gedeckt werden könnte. Und mit einer Verfügbarkeit von 90 Prozent ist ein ansehnlicher Wert erreicht worden. Das AKW Mühleberg gehörte mit einer Leistung von 373 Megawatt zu den kleineren der fünf Schweizer Reaktoren. Gruss an die Solar/Wind Esoteriker.

    User #2319 (nicht angemeldet)

    Silicium spielt eine essenzielle Rolle für elektronische Bauteile wie Solarzellen Industrielle Verfahren zur Herstellung von elementarem Silicium beruhen heute zumeist auf der Reduktion von Siliciumdioxid (SiO2, Quarz) durch Kohlenstoff bei 1700 °C. Dabei reagiert der Kohlenstoff mit dem Sauerstoff aus dem Quarz zu Kohlendioxid (CO2). 4,1 Millionen Tonnen Silicium wurden 2002 als Bsp. weltweit hergestellt, entsprechend wurden 6,5 Millionen Tonnen des Treibhausgases CO2 in die Atmosphäre freigesetzt.

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