Die Absender geben an, im Besitz von intimen Aufnahmen zu sein und fordern eine Zahlung in Form von Bitcoins.
Smartphone
Personen am Smartphone. (Symbolbild) - Keystone
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Im Kanton Solothurn haben mehrere Personen E-Mails mit erpresserischen Forderungen erhalten. Die Absender geben an, im Besitz von intimen Aufnahmen zu sein und fordern eine Zahlung in Form von Bitcoins. Die Polizei rät zur Vorsicht.

Seit Jahresbeginn hätten sich 15 Privatpersonen bei der Polizei gemeldet, schreibt die Kantonspolizei Solothurn in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Absender geben an, den E-Mail-Account oder den Computer der angeschriebenen Personen gehackt zu haben und auf diese Weise an intime Aufnahmen gelangt zu sein, etwa beim Besuch von Pornoseiten.

Sie drohen damit, das angeblich vorliegende Bildmaterial im Internet zu veröffentlichen, wenn die Empfänger nicht innerhalb einer Frist mehrere hundert Euro in Form von Bitcoins auf ein Konto überweisen.

In den bekannten Fällen hätten die Betroffenen richtig reagiert und seien nicht auf die Forderung eingegangen, stellte die Polizei fest. Die Kantonspolizei Solothurn rät, vorsichtig und misstrauisch sein und nie auf solche Forderungen eingehen - auch nicht unter Druck.

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