ETH Zürich

    EPFL und ETH Zürich gehören zu Top-Patentanmeldern

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    Zürich,

    Die EPFL und die ETH Zürich zählen zu den 20 europäischen Hochschulen mit den meisten Patentanmeldungen, wie eine neue Studie zeigt.

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    Die ETH Zürich hat einen neuen Präsidenten. - Keystone

    Die beiden Eidgenössischem Technischen Hochschulen Lausanne und Zürich gehören zu den 20 europäischen Hochschulen mit den meisten Patentanmeldungen. Auch die Universitäten Zürich, Bern und Basel meldeten 2025 zahlreiche Erfindungen beim Europäischen Patentamt (EPA) an.

    Das EPA untersuchte für die Studie erstmals mehr als 800 europäische Abteilungen von Universitäten und Forschungseinrichtungen (Technologietransferbüros), die wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen für die Wirtschaft überführen wollen.

    Mit 463 Spin-offs, also ausgegliederten Forschungseinheiten, die Patente beim EPA angemeldet haben, liegt die Schweiz europaweit auf dem vierten Platz. Wie die am Mittwoch veröffentlichte Studie mit ihrem europaweiten Vergleich zeigt, befinden sich davon 266 (57,5 Prozent) in einer frühen Wachstumsphase.

    Die Durchbruchsphase durchlaufen derzeit 84 Spin-offs (18,1 Prozent). In dieser Phase werden Teams ausgebaut, grössere Märkte erschlossen und weitere Finanzierungsrunden durchgeführt, um das Wachstum zu beschleunigen.

    Weitere 24 Spin-offs (5,2 Prozent) haben die späte Wachstumsphase erreicht. Sie haben eine Bewertung von über 500 Millionen US-Dollar erreicht oder weltweite Strukturen aufgebaut. 89 Spin-offs (19,2 Prozent) wurden von anderen Unternehmen erfolgreich übernommen.

    Europa ist laut Medienmitteilung eine Hochburg der Spitzenforschung. Die Fähigkeit, diese wissenschaftliche Exzellenz in Technologien und Unternehmen umzuwandeln, gewinne zunehmend an Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Europas.

    Zwei Schweizer Hochschulen sind Top

    Mit 107 bzw. 101 europäischen Patentanmeldungen im Jahr 2025 belegen die Eidgenössische technische Hochschule Lausanne (EPFL) und die ETH Zürich die Ränge 12 und 16 im europäischen Vergleich. Es folgen die Universität Zürich mit 55 Anmeldungen, die Universität Bern mit 27 und die Universität Basel mit 23.

    Mit Blick auf die Sektoren meldete die EPFL Lausanne die meisten Erfindungen in der Medizintechnik an (21), gefolgt von Biotechnologie (14) und Messtechnik (11). Bei der ETH Zürich lagen Biotechnologie (19), Medizintechnik (16) und Computertechnik (10) vorne.

    Die Universität Zürich meldete Patente vor allem in den Life Sciences an: Biotechnologie (15), Arzneimittel (13) und organische Feinchemie (8). Die Universität Bern konzentrierte sich auf Biotechnologie (11) sowie Medizintechnik und Arzneimittel (je 6). Die Universität Basel setzte Schwerpunkte in Biotechnologie (7), organischer Feinchemie (4) und Arzneimitteln (4).

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    Kommentare

    User #1446 (nicht angemeldet)

    Trotzdem werden alle Fruestrierten kritisieren.

    User #3248 (nicht angemeldet)

    Vielleicht mal dem Trümpel unter die Nase reiben!

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