Graubünden

    Entwässerungsstollen in Brienz GR zeigt positive Wirkung

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    Thusis,

    Der Schuttstrom oberhalb des evakuierten Bündner Bergdorfs Brienz hat sich weiter verlangsamt. Im Dorf selbst gab es so tiefe Rutschgeschwindigkeiten wie gegenwärtig nach Behördengaben zuletzt vor 15 Jahren.

    Die Rutschgeschwindigkeit des Bergs in Brienz ist derzeit so tief, wie zuletzt vor 15 Jahren. (Archivbild)
    Die Rutschgeschwindigkeit des Bergs in Brienz ist derzeit so tief, wie zuletzt vor 15 Jahren. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

    Die auf der «Rutschung Dorf» gemessenen Geschwindigkeiten seien seit Mitte Dezember weiter zurückgegangen, schrieb die Gemeinde Albula am Freitag in ihrem Informationsbulletin. Sie lägen aktuell zwischen 10 und 25 Zentimeter pro Jahr. Zur Entwicklung habe beigetragen, dass man ein Wasservorkommen in der Gesteinsmasse von unten habe anbohren können.

    Danach seien anfänglich bis zu 1500 Liter Wasser pro Minute in den Entwässerungsstollen abgeflossen, hiess es. Gegenwärtig seien es rund 800 Liter pro Minute.

    Auch am Berg nahmen die Rutschgeschwindigkeiten den Angaben zufolge leicht ab. Wie es für die Bevölkerung von Brienz längerfristig weitergehen soll, ist derzeit offen. Bis Ende Januar sollen die Verhältnisse am Berg neu beurteilt werden.

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    Kommentare

    User #6096 (nicht angemeldet)

    Die Ungewissenheit wird für alle Betroffenen schwer zu ertragen sein. Aber ein zweites Blatten mit vielen Toten in Brienz muss völlig ausgeschlossen werden können. Aber die positiven Signale lässt alle hoffen, in naher Zukunft wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können.

    User #9833 (nicht angemeldet)

    Entwässerungsstollen, das heisst, Strom erzeugen

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