Ensi: Schweizer AKW 2025 mit 37 meldepflichtigen Vorkommnissen

    Keystone-SDA
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    Brugg,

    Die vier Schweizer Atomkraftwerke haben im vergangenen Jahr insgesamt 37 für die nukleare Sicherheit relevante Vorkommnisse der Aufsichtsbehörde Ensi gemeldet. Laut Angaben der Behörde hielten alle Kernanlagen die gesetzlichen Vorgaben für den Betrieb ein.

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    Die vier Schweizer Atomkraftwerke haben im vergangenen Jahr insgesamt 37 für die nukleare Sicherheit relevante Vorkommnisse der Aufsichtsbehörde Ensi gemeldet. - keystone

    Der sicherheitstechnische Zustand der beiden Reaktoren in Beznau und des AKW Leibstadt im Kanton Aargau war gut, wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) im am Dienstag veröffentlichten Aufsichtsbericht 2025 festhält.

    Beim AKW Gösgen im Kanton Solothurn sei angesichts der noch offenen Bewertung der Befunde am Speisewassersystem und des verlängerten Stillstands auf eine zusammenfassende Beurteilung verzichtet worden.

    Das Ensi verzeichnete beim AKW Gösgen 18 Vorkommnisse. Bei Beznau 1 gab es acht und bei Beznau 2 fünf Vorkommnisse. Beim AKW Leibstadt wurden sechs Vorkommnisse registriert.

    Drei Vorkommnisse gab es beim Paul Scherrer Institut (PSI) und zwei Vorkommnisse im Zentralen Zwischenlager Würenlingen AG sowie ein Vorkommnis an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL).

    Das Ensi ordnete einzig die Abweichung bei der Beladung eines Transport- und Lagerbehälters des AKW Leibstadt der Stufe 1 (Anomalie) der internationalen Ereignisskala INES zu. Bei einem Behälter, der bereits im Zwischenlager war, kam es zu einer Abweichung bei der Beladung, wie es im Aufsichtsbericht heisst.

    Alle anderen Vorkommnisse hatten gemäss Ensi eine geringe sicherheitstechnische Bedeutung (Stufe 0). Im vergangenen Jahr seien keine unzulässigen Abgaben radioaktiver Stoffe aus den Schweizer Kernanlagen registriert worden, heisst es weiter. Die Abgaben seien deutlich unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte gelegen.

    Kommentare

    User #6418 (nicht angemeldet)

    "Beim AKW Gösgen wird aufgrund der noch offenen Bewertung der Befunde im Speisewassersystem auf eine zusammenfassende Beurteilung verzichtet". Immerhin war die Bewertung so klar, dass das AKW 10 Monate stillstand. Transparenz sieht anders aus. Die "offene" Bewertung wird voraussichtlich nach der Volksabstimmung über die Änderung des Kernenergiegesetzes nachgeliefert.

    User #4668 (nicht angemeldet)

    Diesen Flatter-Strom kann man einfach nicht gebrauchen.

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