El Niño und El Niña: Was Experten für 2026 erwarten

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erwartet, dass sich El Niño in den kommenden Monaten rasch zu einem starken Ereignis entwickelt und seinen Höhepunkt zwischen November 2026 und Februar 2027 erreicht. Dadurch steigt weltweit das Risiko für Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Überschwemmungen.

    El Nino
    Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erwartet, dass sich El Niño in den kommenden Monaten rasch zu einem starken Ereignis entwickelt. - keystone

    Regional rechnet die WMO unter anderem mit Trockenheit in Australien und Teilen Indiens sowie mit mehr Niederschlägen im tropischen Pazifik, im Südwesten der USA und in Südeuropa. Zudem dürften die Temperaturen in den meisten bewohnten Regionen über dem Durchschnitt liegen.

    El Niño beschreibt eine ungewöhnliche Erwärmung der Meeresoberfläche im tropischen Pazifik. Unter normalen Bedingungen liegt das wärmste Wasser eher im westlichen und zentralen Pazifik.

    Während eines El-Niño-Ereignisses verlagert sich diese Warmwasserzone nach Osten in Richtung der Küsten Perus. Damit verschieben sich auch grossräumige Luftströmungen: Wo Luft aufsteigt, fällt mehr Regen, während die absinkende Luft andernorts Trockenheit begünstigt.

    Bei La Niña verläuft die Entwicklung umgekehrt, die Warmwasserzone wandert stärker nach Westen und die typischen Wetterfolgen kehren sich teilweise um. Dadurch verändern sich Wind-, Temperatur- und Niederschlagsmuster weltweit. Während einige Regionen unter Dürren leiden, kommt es andernorts zu Starkregen und Überschwemmungen.

    El Niño tritt im Durchschnitt alle zwei bis sieben Jahre auf und dauert meist zwischen neun Monaten und zwei Jahren. Die Folgen unterscheiden sich jedoch je nach Stärke, Dauer und geografischer Ausprägung, weshalb kein Ereignis genau dem anderen gleicht.

    Besonders betroffen sind Landwirtschaft, Fischerei, Energieversorgung und Transport. In der Landwirtschaft können Dürren, Überschwemmungen sowie Hitze- oder Kälteperioden Ernten und Viehbestände schädigen. Je nach Region und Kulturpflanze kann El Niño die Produktion aber auch begünstigen.

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    Kommentare

    User #3471 (nicht angemeldet)

    Wie soll man solch einem Bericht glauben schenken, wenn der Titel bereits mit "...El Nina..." falsch ist!

    User #2387 (nicht angemeldet)

    Demnächst entdecken Experten ein weiteres Phänomen, El-Dumpfback, jeder normale Mensch kennt es bereits, es sind Experten.

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