Johannes Läderach wird neuer Verwaltungsratspräsident des Confiseurs und Chocolatiers. Das Unternehmen sei gut aufgestellt.
Läderach
Eine Läderach-Filiale in Lugano. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Läderach werden seit 1962 Süsswaren produziert.
  • Nun übernimmt mit Johannes Läderach die dritte Generation die Führung des Unternehmens.
  • Zusätzlich wurden Elias und David Läderach in den Verwaltungsrat gewählt.

Der Glarner Schokoladen- und Konfektproduzent Läderach hat seinen Anfang 2018 begonnenen Generationenwechsel abgeschlossen. An der Generalversammlung vom 16. Dezember stellten sich der bisherige Verwaltungsratspräsident Jürg Läderach und seine Frau Esther nicht mehr zur Wiederwahl in das Gremium.

Neu wurde der Sohn der beiden, Johannes Läderach, als Vertreter der dritten Generation zum Präsidenten des Verwaltungsrates ernannt. So teilte es das Unternehmen am Mittwoch mit.

Sohn ist seit 2018 bereits Verwaltungsrat

Seit März 2018 ist er bereits Geschäftsführer und Verwaltungsrat des Unternehmens, das sich zu 100 Prozent in Familienhand befindet. Er wird nun in Doppelfunktion die Aufgabe als CEO und Verwaltungsratspräsident wahrnehmen.

Zusätzlich wählten die Eigentümer das Geschäftsleitungsmitglied Elias Läderach sowie David Läderach. Letzter verantwortet seit Anfang Jahr das Deutschland-Geschäft. Damit sind gleich mehrere Vertreter der dritten Generation in den Verwaltungsrat gewählt.

Läderach
Simonetta Sommaruga besucht eine Läderach-Produktionsstätte. - Keystone

Läderach sei strategisch und wirtschaftlich gut aufgestellt und die Corona-Delle aus dem vergangenen Jahr sei mehr als wettgemacht worden. So wird Jürg Läderach in der Mitteilung zitiert. «Dies war mit ein Grund, den schon seit Jahren geplanten schrittweisen Generationenwechsel nunmehr zu vollenden.»

Läderach produziert seit 1962 Süsswaren

Das Unternehmen Läderach wurde 1962 von Rudolf Läderach gegründet. 1994 übergab der Gründer an seinen Sohn Jürg, der die Gruppe bis 2018 auch operativ führte. Die Firma beschäftigt nach eigenen Angaben gruppenweit 1300 Mitarbeitende und betreibt 140 eigene Chocolaterien.

Verkaufsstandorte werden in 16 Ländern, sowie von Franchisepartnern im Nahen Osten und in Asien geführt.

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