Der «König der Schweiz» hat schon drei Strassen verkauft

    Nico Leuthold
    Nico Leuthold

    Sursee,

    Jonas Lauwiner hat neue Grundstücke und Strassen in seinem Besitz. Das kann sich finanziell lohnen, wie er nun enthüllt.

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    Video vom April 2025: Der «König der Schweiz» hat sich eine neue Strasse gekrallt. Diese will er nun versteigern. - Nau.ch/Nico Leuthold

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der «König der Schweiz» hat sich schon 149 Grundstücke in neun Kantonen angeeignet.
    • Jonas Lauwiner sagt nun, er konnte drei davon verkaufen.
    • Zwischen 20'000 und 150'000 Franken bekommt er pro Grundstück.

    Sein Feldzug geht weiter: Jonas Lauwiner (30), dem «König der Schweiz» gehören 149 Grundstücke in neun Kantonen. Denn: Lauwiner ist schlau – er hat sich über die Jahre immer wieder herrenlose Grundstücke angeeignet.

    Solche, die er übers Grundbuch findet, die sonst niemand wollte.

    König von Burgdorf
    Dem «König der Schweiz» soll nun das Handwerk gelegt werden. - Nau.ch/Nico Leuthold

    Nau.ch trifft ihn an einer neu angeeigneten Strasse in Geuensee LU. Der «König» steht selbst zum ersten Mal hier. Dass nun genau der Rosenweg im 2900-Seelen-Dorf ihm gehört, sei «Zufall», sagt der Berner.

    Lauwiner kam den Anwohnern zuvor

    Die Anwohner wollten eigentlich eine Genossenschaft gründen, um die Strasse selbst zu verwalten. Doch Lauwiner kam ihnen zuvor.

    König der Schweiz
    Der Rosenweg in Geuensee LU gehört jetzt Lauwiner. - Nau.ch/Nico Leuthold

    Darüber sind sie wenig erfreut – reden will vor der Kamera aber keiner der Anwohner.

    Lauwiner kann mit Strassen Geld verdienen – mit Nutzungsrechten. Auch der Unterhalt kostet, und er könnte ihn an die Anwohner weiterverrechnen.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Lauwiner in einem Quartier aneckt. Dreimal hat er darum sogar schon eine Strasse verkaufen können, wie er nun enthüllt. Es handle sich um Strassen im Kanton Bern. Wo genau, verrät er nicht.

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    Video vom Juni 2024: Jonas Lauwiner im Interview in Roggwil BE. Was hat sich in einem Jahr verändert? - Nau.ch/Nico Leuthold

    Nur so viel: «Es gibt Leute, die wollen mich unbedingt loswerden. Sie wollen die Macht haben über ihr Quartier. Dann werde ich ausbezahlt.»

    Jonas Lauwiner besitzt Strassen, die er gar nicht braucht. Wie findest du das?

    Und das wird teuer. «Je nach Grösse der Strasse zwischen 20’000 und 150'000 Franken.» Wie viel er bei den drei Strassen konkret erhalten hat, verrät er nicht.

    Sein «Königreich» aber steht erst in den Startlöchern. «Ich als König brauche auf jeden Fall einen Nachkommen», sagt Lauwiner. Eines Tages soll es einen «Prinz oder eine Prinzessin» geben, der/die seine Gebiete übernehmen kann.

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    Kommentare

    User #1266 (nicht angemeldet)

    Unglaublich, das man so etwas überhaupt beachtet und darüber schreibt

    User #6685 (nicht angemeldet)

    Jedes Gesetzt beinhaltet Ein und Auswege, denn ein Gesetz deckt nur dass angewandte Recht ab. Danach kommen jegliche Faktoren, Hintergründe, finanzielle Lage, Politik, Systemstatus ect. hinzu. Welche es Zustande bringen das ein Gesetz rechtlich gesehen nicht gelten kann, aus Grund von XY...! Es ist eine Endlosschlaufe, die die ermüden, kein Geld mehr haben und kraftlos werden steigen aus (normale Bürger), Politiker, Firmeninhaber, Banken ect. züchten fake Könige. Neue Anlagestrategie Kte.Bern..😆!

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