Brandserie hält Thurgauer Feuerwehren auf Trab
Die anhaltende Hitze sorgt im Thurgau für eine erhöhte Brandgefahr. Gleich mehrere Feuerwehren mussten in den vergangenen Tagen ausrücken.

Gleich mehrere Brände haben aufgrund der heissen Temperaturen in den letzten Tagen und Wochen die Thurgauer Feuerwehren auf Trab gehalten. An vier Tagen mussten Einsatzkräfte in Märstetten, Siegershausen, Gachnang, Winden und Pfyn ausrücken.
Innerhalb weniger Tage ist es im Thurgau zu mehreren Bränden auf Feldern gekommen. Betroffen waren Ballenpressen sowie Heu- und Weizenfelder.
Verletzt wurde bei keinem der Einsätze jemand, der Sachschaden beläuft sich jedoch insgesamt auf mehrere Hunderttausend Franken.
An einem einzigen Tag rückten die Feuerwehren sogar gleich dreimal wegen Bränden an Ballenpressen aus. Während in Märstetten eine Ballenpresse beschädigt wurde, entstand in Siegershausen Totalschaden an einer Maschine.

In Gachnang setzte eine brennende Heuballe ein Feld in Brand. Am vergangenen Sonntag geriet zudem bei Winden ein Weizenfeld in Flammen, und auch in Pfyn fing eine Ballenpresse Feuer und die Flammen griffen auf das Feld sowie gelagerte Strohballen über.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stehen bei den Bränden vor allem technische Defekte oder mechanische Ursachen im Vordergrund. Insbesondere Hitze, Reibung oder Funkenbildung an stark beanspruchten Maschinen können bei trockenen Bedingungen rasch Brände auslösen.
Die Kantonspolizei empfiehlt deshalb, landwirtschaftliche Maschinen regelmässig zu warten und gründlich zu reinigen.

Zudem kann ein mitgeführter, funktionstüchtiger Feuerlöscher entscheidend dazu beitragen, einen Entstehungsbrand einzudämmen und grössere Schäden zu verhindern.
Hinweis
Dieser Artikel ist zuerst in den «Frauenfelder Nachrichten» erschienen.








