«Bedrohungssituation» führt zu Grosseinsatz der Glarner Polizei
Wegen einer «Bedrohungssituation» war die Glarner Kantonspolizei am Montag in Engi GL mit einem Grossaufgebot vor Ort. Unter anderem wurde eine Spezialeinheit hinzugezogen. Die Einsatzkräfte nahmen eine Person in Gewahrsam. Verletzt wurde gemäss der Polizei niemand.

Neben einer Interventionseinheit war auch die Verhandlungsgruppe der Kantonspolizei Glarus in Engi, wie diese am Dienstag in einer Mitteilung schrieb. Rund 35 Angehörige der Polizei sowie des Rettungsdienstes standen im Einsatz.
Worin die im Communiqué beschriebene «Bedrohungssituation» genau bestand, gab eine Sprecherin der Kantonspolizei Glarus auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA nicht bekannt. Ausgerückt seien die Einsatzkräfte zu einem Wohnhaus wegen eines 60-jährigen Mannes. Ob er bewaffnet war oder nicht, liess die Sprecherin offen.
Der Einsatz dauerte gemäss der Kapo-Sprecherin von zirka 8.30 Uhr an bis in den Montagabend hinein. Die Sernftalstrasse habe wegen des Einsatzes «zwischenzeitlich» gesperrt werden müssen.
Die Kantonspolizei führt in Zusammenarbeit mit der Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus weitere Ermittlungen zum Sachverhalt durch, heisst es in der Mitteilung weiter.






