Baumeisterverband sieht auch Bauherren in der Pflicht

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Man nehme den Schutz der Arbeitnehmenden bei Hitze «sehr ernst», teilte der Schweizerische Baumeisterverband Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Es seien aber auch die Bauherren gefordert, ihren Beitrag zu leisten und bei Hitzewellen die notwendige Flexibilität zu ermöglichen.

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    Die Hitze machte diesen Sommer den Arbeitskräften auf den Baustellen zu schaffen. (Symbolbild) - keystone

    Bereits heute würden Baustellen möglichst so organisiert, dass Mitarbeitende während Hitzeperioden bestmöglich geschützt seien. «Viele Rahmenbedingungen auf Baustellen werden nicht allein durch die Bauunternehmen bestimmt», schreibt der Baumeisterverband (SBV) weiter. Arbeitszeiten, Fristen, Bauprogramme und Vertragsbedingungen würden oftmals durch Bauherren vorgegeben.

    Viele Bauprojekte würden zudem unter engen zeitlichen Vorgaben umgesetzt. Dies betreffe beispielsweise Verkehrsprojekte, bei denen Unterbrüche, Umleitungen oder Staus möglichst vermieden werden sollten. Gesundheitsschutz und gesellschaftliche Erwartungen dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Damit beides möglich bleibe, brauche es «praxistaugliche Lösungen».

    Zwei besonders wirksame Massnahmen aus Sicht des SBV sind flexible Arbeits- und Bauzeiten während Hitzeperioden sowie der Verzicht auf Konventionalstrafen bei hitzebedingten Verzögerungen. Man wolle nicht einfach zuwarten, sondern konkrete und rasch umsetzbare Lösungen vorantreiben.

    Der SBV verweist in diesem Zusammenhang auf seine im Juli lancierte Petition für faire Baufristen bei Hitzeperioden. Ihr Ziel ist es, «den Unternehmen mehr Handlungsspielraum zu geben, damit sie ihre Mitarbeitenden bei Hitzewellen noch besser schützen können».

    Der Baumeisterverband beteiligt sich laut eigenen Angaben auch weiterhin aktiv am Runden Tisch Hitze. Der SBV hält zudem fest, dass es sich bei der Unia-Umfrage nicht um eine repräsentative Erhebung für das gesamte Bauhauptgewerbe handle. Rückmeldungen der Beschäftigten der Bauwirtschaft nehme man aber grundsätzlich ernst.

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    Kommentare

    User #4657 (nicht angemeldet)

    Die Bsuherren könnten all dem sicher noch zustimmen, unter der Prämisse keiner Verteuerung des Objekts.

    User #5064 (nicht angemeldet)

    ok und was wäre die Lösung ? ? Dass bei Hitze-Tagen jeweils in der Nacht gearbeitet wird wenn es kühl ist, ? ? ? oder dass ein Pool und Duschen neben der Baustelle aufgestellt werden ? ?

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