Die Ursache für die Verseuchung des Engadiner Bachs «Spöl» ist weiterhin nicht klar. Der angeklagte Bauführer erhielt deshalb am Montag einen Freispruch.
Bauführer
Es ist weiterhin unklar, weshalb der Engadiner Bach «Spöl» verseucht ist. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Seit über sechs Jahren zählt der Engadiner Bach «Spöl» zu den Dreckigsten des Landes.
  • Die Ursache konnte bisher nicht geklärt werden.
  • Deshalb wurde der angeklagte Bauführer freigesprochen.

Seit sechs Jahren ist bekannt, dass der Engadiner Bach «Spöl» mit der giftigen und krebserregenden Industriechemikalie PCB verseucht ist. Er zählt zu den dreckigsten Bächen der Schweiz. Der Spöl entspringt im Val Ursera, fliesst durch den schweizerischen Nationalpark und mündet bei Zernez in den Inn.

In diesen sechs Jahren konnte die Ursache für die enorme Verschmutzung des Bachs nicht geklärt werden, berichtet «zentralplus». Ein Bauführer war diesbezüglich angeklagt gewesen. Am Montag erhielt er aufgrund der Unklarheit über den Hintergrund der Verseuchung des Flusses Freispruch.

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