Der schweizerisch-polnische Komponist Michael Künstle hat den mit 10'000 Euro dotierten deutschen Rolf-Hans-Müller-Preis für Filmmusik 2021 gewonnen.
Pokal (Symbolbild)
Pokal (Symbolbild) - shutterstock

Der 30-jährige in Basel lebende Künstler erhielt die Auszeichnung für seine Komposition zum Drama «Jagdzeit» mit dem Suizid des «Zürich»-Finanzchefs von 2013 als Filmvorlage.

Eine sechsköpfige Fachjury lobte die «sehr eigene und besondere Instrumentierung, die ausgefallene akustische Instrumente geschickt mit Elektronik kombiniert, sowie teilweise Klangquellen aus dem Film miteinbindet, ohne dabei von diesem abzulenken», wie die MFG Medien- und Filmgesellschaft des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks (SWR) am Samstag mitteilte.

Die Preisverleihung fand anlässlich des Fernsehfilm-Festivals in Baden-Baden statt.

Der 1991 in Basel geborene Künstle wirkte bislang an über 20 Filmproduktionen mit und komponierte für renommierte Ensembles wie das Tonhalle Orchester Zürich und das Basler Trio Eclipse. Seine Werke wurden in der Schweiz, in Italien, Luxemburg, Frankreich, Polen, Österreich und Deutschland aufgeführt.

Mit 21 Jahren gewann Künstle 2012 während seines Kompositionsstudiums an der Zürcher Hochschule der Künste den «Golden Eye Award» für die Beste Filmmusik am ersten Internationalen Filmmusik-Wettbewerb des Zürich Film Festivals.

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