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    Basel: Taxiverband fordert Kontrollen für Velofahrer

    Fabia Söllner
    Fabia Söllner

    Basel,

    Der Taxiverband Basel kritisiert das «privilegierte Verhalten» von Velofahrenden und fordert mehr Disziplin im Stadtverkehr.

    Velofahrende
    Velos sollen stärker kontrolliert werden. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Basel hat der Taxiverband Kritik an den Velofahrenden geäussert.
    • Sie würden eine Gefahr für den Stadtverkehr darstellen, heisst es.

    Kurz vor der Abstimmung zur Initiative «Sichere Velorouten» am 18. Mai meldet sich der Taxiverband Basel mit Kritik zu Wort.

    Präsident Zeynel Altun bemängelt ein aus seiner Sicht «privilegiertes Verhalten» vieler Velofahrenden im Stadtverkehr.

    Alkoholisiertes Fahren, das Missachten von Verkehrsregeln und fehlende Rücksicht gegenüber anderen Verkehrsteilnehmenden seien laut Altun Alltag auf Basels Strassen.

    Velo
    Viele Velofahrer würden sich privilegiert verhalten, heisst es.(Symbolbild) - keystone

    «Ich bin selbst Velofahrer», sagt Altun bei der «Basler Zeitung». «Ich finde es gut, mit dem Velo zur Arbeit zu fahren. Aber es geht nicht, dass Velofahrer den Verkehr blockieren, indem sie zu zweit oder zu dritt nebeneinander fahren oder alkoholisiert oder bekifft unterwegs sind.»

    Der Verband fordert deshalb strengere Verkehrsregeln und deutlich mehr Polizeikontrollen.

    Zwar führe die Kantonspolizei laut Sprecher Stefan Schmitt regelmässig Kontrollen durch – eine Statistik dazu existiert jedoch nicht.

    Gleichzeitig zeigt sich: Während der Veloverkehr stetig zunimmt, ist die Zahl der Bussen für Regelverstösse in Basel rückläufig.

    Findest du auch, dass die Velofahrenden mehr kontrolliert werden sollten?

    Altun sieht darin ein Zeichen fehlender Kontrollen. Er fordert die Wiedereinführung von Vignetten oder Nummernschildern für Velos, berichtet die «Basler Zeitung» weiter.

    Viele Taxiunternehmen beklagen Schäden durch Velofahrende – ohne Möglichkeit zur Nachverfolgung.

    Grundsätzlich begrüsst Altun Velorouten, fordert aber mehr Planung und Transparenz.

    Besonders kritisiert er verkehrstechnische Änderungen wie auf der Münchensteinerbrücke, wo eine Fahrspur zugunsten des Veloverkehrs gestrichen wurde – mit negativen Folgen für den Verkehrsfluss.

    Kommentare

    User #5434 (nicht angemeldet)

    Auch die vielen Unfälle mit 2 Rad sollten langsam allamierend sein!!! Viele 2 Radfahrer überschätzen sich und den Verkehr überall!

    User #5953 (nicht angemeldet)

    In Basel müssen sich die Velofahrer gemäss dekret vom damaligen Regierungsrat Hanspeter Wessels nicht an Verkehrsregeln halten. Verbotene Fahrrichtung und Rotlicht überfahren ist nicht weiter schlimm. Der damalige Polizeidirektor erhielt die Weisung keine Velofahrer zu kontrollieren. Hie und da gehts trotzdem schief. Gegen ein Drämmli ziehen die Velodubelis jeweils den kürzeren.

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