Auch Freiburger Staatsrat will Einweg-Vapes verbieten
Ein Verbot von elektronischen Einwegzigaretten steht nun auch im Kanton Freiburg zur Diskussion. Der Staatsrat hat am Montag einen entsprechenden Vorschlag in die Vernehmlassung geschickt.

Er folgt damit dem Beispiel anderer Kantone wie Genf und Wallis. Weitere Kantone befassen sich ebenfalls mit einem Verbot von Verkauf, Abgabe und Herstellung der Wegwerf-Vapes, darunter Basel-Stadt und Bern. Ein Verbot auf Bundesebene kam bislang nicht zustande.
Einweg-Vapes gelten mit ihren süssen Aromen als besonders attraktiv für Jugendliche. Fachleute warnen seit langem vor den Gesundheitsrisiken und den Umweltproblemen, denn der Inhalt – eine Lithiumbatterie und viel Plastik – lande meist in normalen Abfallkübeln.
Der Freiburger Staatsrat plant auch strengere Regeln für Werbung und Verkauf von Tabakprodukten und E-Zigaretten. Ziel sei die Stärkung des Jugendschutzes, erklärte die Regierung bei der Präsentation des Gesetzesvorentwurfs.
Unter anderem sollen Testkäufe eingeführt werden, um zu überprüfen, ob Verkaufsstellen das Verkaufsverbot von Tabakprodukten und E-Zigaretten an Minderjährige einhalten. Werbung für solche Produkte soll etwa auf öffentlichem Grund, an Kultur- und Sportveranstaltungen sowie in öffentlich zugänglichen Innenräumen verboten werden. Auch Gratisabgaben sollen untersagt werden.






