Auch Freiburger Staatsrat will Einweg-Vapes verbieten

Keystone-SDA
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Fribourg,

Ein Verbot von elektronischen Einwegzigaretten steht nun auch im Kanton Freiburg zur Diskussion. Der Staatsrat hat am Montag einen entsprechenden Vorschlag in die Vernehmlassung geschickt.

Vapes
Einweg-Vapes im Trend: Besonders bei Jugendlichen sind die Produkte beliebt. - keystone

Er folgt damit dem Beispiel anderer Kantone wie Genf und Wallis. Weitere Kantone befassen sich ebenfalls mit einem Verbot von Verkauf, Abgabe und Herstellung der Wegwerf-Vapes, darunter Basel-Stadt und Bern. Ein Verbot auf Bundesebene kam bislang nicht zustande.

Einweg-Vapes gelten mit ihren süssen Aromen als besonders attraktiv für Jugendliche. Fachleute warnen seit langem vor den Gesundheitsrisiken und den Umweltproblemen, denn der Inhalt – eine Lithiumbatterie und viel Plastik – lande meist in normalen Abfallkübeln.

Der Freiburger Staatsrat plant auch strengere Regeln für Werbung und Verkauf von Tabakprodukten und E-Zigaretten. Ziel sei die Stärkung des Jugendschutzes, erklärte die Regierung bei der Präsentation des Gesetzesvorentwurfs.

Unter anderem sollen Testkäufe eingeführt werden, um zu überprüfen, ob Verkaufsstellen das Verkaufsverbot von Tabakprodukten und E-Zigaretten an Minderjährige einhalten. Werbung für solche Produkte soll etwa auf öffentlichem Grund, an Kultur- und Sportveranstaltungen sowie in öffentlich zugänglichen Innenräumen verboten werden. Auch Gratisabgaben sollen untersagt werden.

Kommentare

User #2314 (nicht angemeldet)

Gut so, wird das verboten. Die Vapes bringen gar nichts, sondern erzeugen nur Sucht, Geldverschwendung und Abfall.

User #3370 (nicht angemeldet)

Dieses Batterie geladenes Zeugs ist so was von Dummheit die erfunden wurde zum deine Gesund zu Schädigen.

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