Der Schweizer Autoimporteur Amag möchte bis 2025 komplett klimaneutral sein. Dazu gibt das Unternehmen Gas mit E-Autos.
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Der Schweizer Autoimporteur Amag möchte bis 2025 komplett klimaneutral sein. Dazu gibt das Unternehmen Gas mit E-Autos. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bis 2025 will Amag klimaneutral sein.
  • Dazu gibt der Autoimporteur Gas mit E-Autos.
  • Der Konzern leidet aktuell aber unter Lieferengpässen.

Der Schweizer Autoimporteur Amag möchte bis 2025 komplett klimaneutral sein. Dazu gibt das Unternehmen Gas mit E-Autos. Aktuell kann der Konzern wegen Lieferengpässen aber nicht so viele Autos verkaufen wie gewollt.

Die Ziele sind hochgesteckt: Als erstes Autounternehmen der Schweiz möchte man bis 2025 klimaneutral sein. «Wir nehmen das Pariser Klimaabkommen ernst», sagte der neue Firmenchef Helmut Ruhl an einer Medienkonferenz am Donnerstag.

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Der Autoimporteur Amag hat im Coronajahr 2020 deutlich weniger Autos verkauft. Der Umsatz brach um 15 Prozent ein.(Archivbild) - Keystone

Zur Erreichung des Ziels setzt das Familienunternehmen vor allem auf Elektromobilität. Aktuell seien 18 Prozent der verkauften Autos Steckerfahrzeuge. 2025 sollen es bereits die Hälfte und 2030 gar über 70 Prozent sein. So geht Amag Hand in Hand mit den Zielen des VW-Konzerns.

Elektromobilität reicht nicht aus

Damit aber noch nicht genug: Bis 2040 möchte das Schweizer Unternehmen einen klimaneutralen Fussabdruck gemäss netto null erreichen. Als Konsequenz sollen dann nur noch Steckerfahrzeuge verkauft werden. Aktuell sei aber der klassische Benzinmotor mit einem Marktanteil von 45 Prozent nach wie vor am stärksten vertreten.

Der einstige Verkaufsschlager Diesel ist massiv weniger gefragt. Nur noch 16 Prozent der Autos haben einen reinen Selbstzünder. Das sind mittlerweile weniger als Elektrofahrzeuge (18 Prozent). Die anderen Antriebe wie etwa Hybrid, Erdgas oder Wasserstoff machen 21 Prozent der Verkäufe aus.

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Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des neuen AMAG Centers. - AMAG

Um das Ziel zu erreichen, reicht Elektromobilität allein aber nicht aus. Zu den weiteren Massnahmen zählen unter anderem Photovoltaikanlagen, Gebäudesanierungen sowie spezielle E-Angebote für Mitarbeitende. Das Unternehmen möchte in der Forschung zukünftige Herausforderungen wie synthetischen Treibstoff angehen.

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