Am Zermatt Unplugged wird achtsam gerockt
Am 17. Zermatt Unplugged finden über 80 Konzerte und Afterpartys statt. Herbert Grönemeyer gibt am Fuss des Matterhorns gleich zwei Konzerte, Placebo verleihen der Bergkulisse den Stromgitarren-Sound und Atemübungen sollen für ein achtsames Hörerlebnis sorgen.

Vor wenigen Tagen wurde Herbert Grönemeyer mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. Nun kommt der bald 70-jährige Musiker ins Wallis und gibt zwei Konzerte am Akustikfestival Zermatt Unplugged, das am Dienstag beginnt. Grönemeyer wird dort zwei Abende nacheinander auftreten – mit speziellen Arrangements, für die er aus seiner aktuellen Tour «mittendrin – akustisch» schöpft.
Zu den Headlinern an der kommenden Festivalausgabe gehört der britische Singer-Songwriter und Pianist Tom Odell, dessen traurig anmutender Hit «Another Love» von 2013 bis heute Aktualität hat. Er wird am Dienstagabend in der Zeltbühne den Festivalauftakt machen. Auf der Headliner-Bühne werden neben ihm und Grönemeyer die Soul- und R-'n'-B-Musikerin Emeli Sandé sowie Placebo spielen.
Auf 2288 Metern über Meer, wo jeweils die «Sunnegga Sessions» stattfinden, kann die Luft auch mal dünn werden. Das dürfte aber nicht der Grund dafür sein, dass erstmals akustische Konzerte mit angeleiteten Atemübungen verbunden werden. Vielmehr will man mit dem neuen Format «Zermatt Unplugged Connect» mentale Gesundheit und Achtsamkeit in den Fokus rücken.
Eine solche «Music & Breath Experience», wie es das Festival nennt, gibt es etwa mit Ian Hoopers zu erleben. Zusätzlich zum gängigen Konzertformat mit seiner Band Mighty Oaks wird er im Loft für das entschleunigte Konzert sorgen. Dabei sollen sich laut Veranstalter der Raum für Publikum und Künstler vermischen. Im selben Format treten auch der britische Indie-Folk-Musiker Nick Mulvey sowie der Kanadier Jon Middleton von Ocie Elliott auf.
Das Zermatt Unplugged findet vom 7.-11. April statt.










