43 Menschen sind im Jahr 2025 in der Schweiz ertrunken
In der Schweiz sind im vergangenen Jahr 43 Menschen ertrunken. Ein Grossteil der tödlichen Unfälle ereignete sich in offenen Gewässern, wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) am Mittwoch mitteilte.

Die 43 im Jahr 2025 erfassten Todesfälle liegen unter dem langjährigen Durchschnitt von rund 50 tödlichen Ertrinkungsfällen, wie es heisst. Neben jungen Erwachsenen seien letztes Jahr vermehrt ältere Menschen ertrunken, darunter 9 Frauen und 34 Männer. In 40 Prozent der Fälle waren ältere Menschen im Alter von über 65 Jahren betroffen.
Suizide sind in der Statistik der SLRG und der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) nicht aufgeführt.
Mit 38 Verstorbenen ereigneten sich die meisten Ertrinkungsfälle in offenen Gewässern – 23 auf Seen und 15 in Fliessgewässern. Darin eingeschlossen sind gemäss Mitteilung zwei Tauchunfälle: im Thunersee und bei einem Polizeieinsatz in der Limmat.
In Schwimmbädern ereignete sich nur ein Ertrinkungsfall. Betroffen war ein 76-jähriger Mann, der in einem Freibad regungslos im Wasser aufgefunden wurde. Dazu kommt ein zweijähriger Knabe, der in einem aufgestellten Pool im heimischen Garten ertrank.






