35 Pferde im Tierschutzfall Ramiswil SO werden versteigert

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    Keystone-SDA, Redaktion

    Solothurn,

    Die Mehrheit der im Tierschutzfall von Ramiswil SO beschlagnahmten Pferde wird kommende Woche in Bern versteigert.

    Ramiswil
    Die mutmassliche Tierquälerin aus Ramiswil SO brachte die Pferde auf einen anderen Hof. Sie waren in einem schlechten Zustand. - zVg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Mehrheit der Pferde vom Tierschutzfall in Ramiswil SO werden versteigert.
    • Das Ziel ist, dass die Tiere in Pferdehaltungen kommen, wo das Tierwohl garantiert ist.

    Interessierte Käufer müssen gemäss Angaben des Kantons Auflagen erfüllen und sich vorgängig anmelden.

    Zum Verkauf angeboten werden am Mittwoch auf dem Areal der Kaserne Sand bei Bern 35 der insgesamt 43 aus der Tierhaltung in Ramiswil beschlagnahmten Pferde. Dies teilte die Staatskanzlei Solothurn am Freitag mit.

    Tierwohl soll garantiert sein

    Oberster Fokus des Veterinärdienstes sei es, dass die Tiere in Pferdehaltungen kämen, in denen das Tierwohl garantiert sei. Daher müssten potenzielle Käufer mit einer Selbstdeklaration bestätigen, dass tierschutzkonforme Plätze vorhanden seien und die für die Betreuung zuständigen Personen über das notwendige Fachwissen verfügten. Diese Angaben würden vom Veterinärdienst überprüft, hiess es.

    hunde
    Auf diesem Hof in Ramiswil SO ereignete sich der Hunde-Horror. - Screenshot Google Maps

    Acht der beschlagnahmten Pferde werden nicht an der Auktion angeboten. Entweder lasse dies ihr aktueller Gesundheitszustand nicht zu oder sie stammten aus einem speziellen Zuchtprogramm zur Rassenerhaltung, hielt die Staatskanzlei fest. Diese Tiere würden den entsprechenden Organisationen oder spezialisierten Züchtern zum Schätzwert angeboten werden.

    Tierschutzfall wird extern aufgearbeitet

    Bei der Hofräumung Anfang November waren in Ramiswil 43 Pferde und rund 120 Hunde sowie zwei Geissen beschlagnahmt worden. Die Hunde, darunter auch Welpen, wurden eingeschläfert, weil sie sich in einem zu schlechten Zustand befanden. Die Halterin der Tiere wurde wegen Verstosses gegen das Tierschutzgesetz angezeigt.

    Was sollte im Fall Ramiswil jetzt Priorität haben?

    Die Solothurner Regierungsrätin und Volkswirtschaftsdirektorin Sibylle Jeker (SVP) gab eine externe Aufarbeitung des Tierschutzfalls in Auftrag. Diese soll den genauen Hergang und die Vorgeschichte dieses Falls und die vom kantonalen Veterinärdienst ergriffenen Massnahmen überprüfen.

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    Kommentare

    User #5716 (nicht angemeldet)

    Was nützen unangemeldet Kontrollen, wenn die ,die es sehen sollten nichts sehen. Ich hoffe schwer das alle Leute wo damit zu tun hatten,endlich einmal zur Rechenschaft gezogen werden, und mal harte Strafen bekommen!

    User #1114 (nicht angemeldet)

    Der Österreigche Züchter konnte kaum den Kaffee Trinken und ließ seine Pferde Trotzdem dort??

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