325 Angriffe aus dem Netz auf kritische Infrastrukturen gemeldet
325 Meldungen zu Angriffen auf kritische Infrastrukturen hat der Bund letztes Jahr erhalten. Seit April 2025 müssen diese innert 24 Stunden gemeldet werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Bund hat am Montag die Zahl der Meldungen zu Cyberangriffen veröffentlicht.
- 325 Meldungen sind im vergangenen Jahr eingegangen.
- Bei zahlreichen Angriffen handelt es sich um Hacking.
325 Meldungen zu Angriffen auf kritische Infrastrukturen sind beim Bund im vergangenen Jahr eingegangen.
Die Zahl teilte das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) am Montag zu seinem Bericht zum zweiten Halbjahr 2025 mit. Rund ein Viertel der gemeldeten Vorfälle stammte aus dem Verwaltungssektor.
Dahinter folgten IT- und Telekommunikationsunternehmen sowie Banken und Versicherungen.
Zahlreiche Hacking-Angriffe
Rund jeder fünfte gemeldete Angriff hatte einen Zusammenhang mit Hacking. 16 Prozent waren sogenannte DDos-Angriffe. Dahinter folgten der Diebstahl von Zugangsdaten, Malware, Datenabfluss und erpresserische Software (Ransomware).
Freiwillig gemeldet wurden Cybervorfälle zu Zehntausenden, die meisten von Privatpersonen.
Insgesamt registrierte das Bacs 2025 fast 65'000 Meldungen. Die Zahlen seien im Vergleich auf hohem Niveau stabil, schreibt das Bacs. Im Vorjahr hatte es rund 63'000 Meldungen erhalten.












