1,4 Millionen Schweizer Haushalte verfügen über Wohneigentum

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    Bern,

    Aktuelle Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen: Im Jahr 2022 besassen 36 Prozent aller Privathaushalte in der Schweiz Wohneigentum.

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    1,4 Millionen Haushalte in der Schweiz verfügen über Wohneigentum. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Jahr 2022 besassen 1,4 Millionen Schweizer Haushalte ihre eigene Immobilie.
    • 2,4 Millionen Haushalte lebten hingegen zur Miete.
    • Ballungszentren wie Zürich wiesen die höchsten Mietpreise auf.

    Im Jahr 2022 haben 1,4 Millionen Haushalte über ihre eigene Immobilie verfügt. Das entspricht 36 Prozent aller Privathaushalte in der Schweiz. 730'000 dieser Haushalte besassen ein Einfamilienhaus. Dies teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mit.

    Die Bewohnerinnen und Bewohner von 2,4 Millionen Haushalten in der Schweiz lebten in Mietobjekten, hiess es in einer Medienmitteilung. Die Miete für 4-Zimmer-Wohnungen betrage im Durchschnitt 1622 Franken pro Monat. Dabei seien Wohnungen, die vor weniger als zwei Jahren gebaut wurden, am teuersten.

    Wie sieht Ihre aktuelle Wohnsituation aus?

    Eine neue 4-Zimmer-Wohnung koste im Durchschnitt 2138 Franken pro Monat. Die Miete sei tiefer, je länger die Bewohner eines Privathaushalts in einer Mietwohnung lebten.

    Höchste Durchschnittsmiete in Zürich

    In den grossen Ballungszentren ist das Wohnen am teuersten. Zürich weist mit durchschnittlich 1997 Franken pro Monat für eine 4-Zimmer-Wohnung die höchste Durchschnittsmiete unter den grössten Schweizer Städten auf.

    70 Prozent aller Mietwohnungen werden mit fossilen Energiequellen wie Heizöl oder Gas beheizt. Bei den Eigentumswohnungen sind es 57 Prozent. Das BFS führt das darauf zurück, dass Mieterinnen und Mieter häufiger in grossen, mit Öl- und Gaskesseln ausgerüsteten Gebäuden wohnen.

    Wegen der räumlichen Verteilung sind Mietwohnungen zudem häufiger an Fernwärmeanlagen angeschlossen als Eigentumswohnungen. Die Eigentumswohnungen sind im Gegenzug mit einem Anteil von 24 Prozent öfter mit einer Wärmepumpe versehen als Mietwohnungen (12 Prozent).

    Fast die Hälfte der Mietwohnungen in Privatbesitz

    2023 befand sich mit 45 Prozent knapp die Hälfte der Mietwohnungen im Besitz von Privatpersonen. Dabei gehörten 43 Prozent der kleinen Mietwohnungen mit einem oder zwei Zimmern Privatpersonen. Bei den grossen Mietwohnungen mit fünf oder mehr Zimmern sind es 54 Prozent.

    Den kleinsten Anteil an Mietwohnungen in Privatbesitz hatte mit rund einem Viertel der Kanton Genf. In den Kantonen Wallis und Tessin mit je fast 70 Prozent lag der Anteil deutlich höher.

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