Stadt Luzern

    12'000 Personen haben wenig Bock auf Steuererklärung

    Fabia Söllner
    Fabia Söllner

    Luzern,

    In der Zentralschweiz müssen viele Steuerpflichtige gemahnt werden, ihre Steuererklärung einzureichen. Unglaubliche 12'000 füllen sie gar nicht aus.

    Steuerdaten
    Steuererklärungen stapeln sich in den Regalen eines Schweizer Steueramtes. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Zentralschweiz haben 12'000 Personen ihre Steuererklärung nicht ausgefüllt.
    • Die Zahlen haben in den letzten Jahren leicht zugenommen.

    In der Zentralschweiz scheint es viele Bürgerinnen und Bürger zu geben, die noch keine Steuererklärung abgeben haben.

    Rund 25'000 Steuerpflichtige erhielten im Kanton Luzern bereits letztes Jahr eine zweite, kostenpflichtige Mahnung zur Einreichung der Steuererklärung. Dies entspricht etwa jedem neunten Steuerpflichtigen, berichtet die «Luzerner Zeitung».

    Die Zahlen haben in den letzten Jahren leicht zugenommen. Wer die Steuererklärung nicht fristgerecht einreicht, erhält zunächst ein kostenloses Erinnerungsschreiben.

    Ab der zweiten Mahnung werden in den meisten Kantonen Gebühren fällig. In Luzern und Obwalden betragen diese 40 Franken, in Zug 35 Franken.

    Hast du deine Steuererklärung schon eingereicht?

    Wer gar keine Steuererklärung einreicht, muss mit einer Schätzung des steuerbaren Einkommens und Vermögens rechnen.

    Im Kanton Luzern droht zudem eine Busse von bis zu 1000 Franken, in schweren Fällen sogar bis zu 10'000 Franken.

    Steuern
    Viele Schweizer scheinen die Abgabe der Steuererklärung vor sich her zu schieben. - dpa

    Die Gründe für das Nichteinreichen sind vielfältig: Nebst dem Vergessen oder Aufschieben können laut der Dienststelle Steuern auch Unwissenheit oder fehlende Information eine Rolle spielen.

    Oft befinden sich die Betroffenen in schwierigen Lebenssituationen, berichtet die «Luzerner Zeitung».

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    Kommentare

    User #1425 (nicht angemeldet)

    Die Steuern und Gebühren dienen einzig und allein dem Abbau der Mittelschicht. Bei der Unterschicht gibt es nichts zu holen, ansonsten der Bund / Kantone einspringen müsste und die reiche Oberschicht wird geschont und gehätschelt. Alles nur politisches Kalkül.

    User #1050 (nicht angemeldet)

    Der Bundesrat bezahlt keine Steuern, aber das ist verständlich denn er verdient ja auch nicht viel!!

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