Während Billettkontrolle, Freitag 22. Mai, im Bus der Zugerland Verkehrsbetriebe in Zug wollte sich ein Fahrgast nicht ausweisen. Er griff die Kundenberater an.
Zuger Polizei. - Zuger Polizei

Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend, 22. Mai 2020, um 16:45 Uhr, in der Stadt Zug. Zwei Kundenberater der Zugerland Verkehrsbetriebe führten im Bus der Linie 13 (Zug Bahnhofplatz–Obersack) eine Billettkontrolle durch.

Dabei trafen sie auf einen 21-jährigen Mann, der kein gültiges Ticket bei sich hatte und sich auch nicht ausweisen wollte. Daraufhin stiegen die ZVB-Mitarbeitenden mit ihm an der Haltestelle «Kolinplatz» aus dem Bus.

In der Folge griff der Fahrgast, der sich der Kontrolle entziehen wollte, die beiden Kundenberater tätlich an. Zudem beschimpfte, bedrohte und bespuckte er sie.

Kundenberater blieben unverletzt

Einsatzkräfte der Zuger Polizei gelang es schliesslich, den jungen Mann aus Eritrea festzunehmen. Der 21-Jährige muss sich unter anderem wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

Im Anschluss an die polizeiliche Befragung wurde er durch den Notfallpsychiater in eine Klinik eingewiesen. Die beiden Kundenberater blieben unverletzt.

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