US-Universität gründet weltweit erstes Forschungsinstitut für Freundlichkeit

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    Einfach mal einem Kollegen helfen, sich nach dem älteren Nachbarn erkundigen oder ein Auto im Stau vorbeilassen: Diese Alltagshandlungen werden ab jetzt am Institut für Freundlichkeit der renommierten Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) untersucht.

    Freundlichkeit ist gesund
    Freundlichkeit ist gesund - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Renommierte UCLA will «Gegenmittel» inmitten aktueller Krisen bieten.

    Die Einrichtung werde «einen interdisziplinären Ansatz verfolgen, um Freundlichkeit durch Evolution, Biologie, Psychologie, Ökonomie, Kultur und Soziologie zu verstehen», erklärte die Universität am Mittwoch (Ortszeit).

    «Unsere Vision ist, dass wir alle in einer Welt leben, in der die Menschheit die Freundlichkeit, die in uns allen existiert, entdeckt und nutzt», sagte Matthew Harris, der Mitbegründer des Instituts. «Es bedarf viel Forschung, um zu verstehen, warum Freundlichkeit in der modernen Welt so knapp sein kann.» Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Gesten der Freundlichkeit sehr gut für die körperliche und geistige Gesundheit sind.

    Der Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften, Darnell Hunt, erklärte, das neue Institut wolle «inmitten aktueller Weltpolitik, Gewalt und Spannungen ein Gegenmittel sein». Die Einrichtung ist die erste ihrer Art und will Bürger und zukünftige Führungskräfte inspirieren, menschlichere Gesellschaften aufzubauen.

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