Sonderstation: Zürcher Spital nimmt Person mit Ebola-Verdacht auf
Die Person wird auf einer Station für hochinfektiöse Krankheiten isoliert. Für Patienten und Besucher bestehe laut USZ keine Gefahr.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Universitätsspital Zürich nimmt eine Person mit Verdacht auf Ebola auf.
- Ob es sich um die aus Nigeria ausgeflogene Schweizerin handelt, bleibt unbestätigt.
- Die betroffene Person wird auf einer spezialisierten Isolierstation betreut.
Das Universitätsspital Zürich (USZ) nimmt am Montag eine Person mit vermuteter Ebola-Erkrankung auf. Das bestätigte das Spital auf Anfrage von Keystone-SDA. Ob es sich um die aus Nigeria ausgeflogene Schweizerin handelt, bestätigte das USZ nicht.
Auch der nigerianische Gesundheitsminister Muhammad Ali Pate schrieb auf X: «Ich bestätige, dass die Patientin heute früh mit meiner Zustimmung in die Schweiz ausgeflogen wurde.»
I Confirm that, with my approval, earlier this morning, the index case for Nigeria’s first imported Ebola virus disease departed Abuja for Switzerland. The index patient was clinically much improved, stable, conscious, communicating, and her clinical laboratory test results… https://t.co/pFXYkGanrS
— Muhammad Ali Pate (@muhammadpate) October 26, 2026
Patient wird auf Sonderisolierstation betreut
Die Person werde auf einer Sonderisolierstation für hochinfektiöse Erkrankungen betreut. Die dafür vorgesehene Abteilung erfülle alle Anforderungen an eine sichere Isolation und Versorgung, teilte das USZ mit.
Die Mitarbeitenden, die direkt oder indirekt an der Betreuung beteiligt seien, seien für ihre Aufgaben geschult. Für die übrigen Mitarbeitenden ändere sich im Arbeitsalltag nichts. Auch für reguläre Patientinnen und Patienten sowie Besucher bestehe keine Gefahr, betonte das Spital.
Zwei Spitäler sind auf Ebola spezialisiert
Das USZ ist neben den Hôpitaux universitaires de Genève (HUG) eines von zwei nationalen Kompetenzzentren für die Behandlung von Ebola-Erkrankungen.
Im Auftrag von Bund und Kantonen stellen die beiden Spitäler spezialisierte Isolationskapazitäten für die gesamte Schweiz bereit.












